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Ergebnisse Final-Four-Turnier 2026 in Neckarsulm

Mit unserer dritten wie auch unserer ersten Herrenmannschaft hatten sich zwei unserer Tischtennisteams für das alljährlich stattfindende Final-Four-Pokalturnier...

Mit unserer dritten wie auch unserer ersten Herrenmannschaft hatten sich zwei unserer Tischtennisteams für das alljährlich stattfindende Final-Four-Pokalturnier des Bezirks Heilbronn qualifiziert, welches am vergangenen Samstag in der Neckarsulmer Ballei ausgespielt wurde.

Zunächst spielte unser drittes Herrenteam im ersten Halbfinale des Kreisliga-A-Pokals gegen den SV Schozach. Im Duell der amtierenden Vizemeister und Aufsteiger der beiden Kreisliga-A-Staffeln setzten sich die Schozacher letztlich relativ deutlich mit 4:0 durch (und sollten am Ende den Pokal in dieser Klasse holen, so viel sei hier verraten). Lediglich drei Sätze verbuchte unsere Dritte, die im Einzel auf Marvin Bruna, Martin Greis und Jochen Bender setzte, der im Doppel gemeinsam mit Jürgen Toberer agierte. Konkret hieß dies, dass am nächsten an einem noch möglichen Punktgewinn Marvin Bruna schnupperte, der den finalen Satz bei seiner Fünf-Satz-Niederlage mit lediglich drei Zählern Differenz verlor. Und auch die Begegnungen unseres sonst so spielstarken Doppels Toberer/Bender wie auch das Einzel von Letzterem gestalteten sich in den Sätzen allesamt auf Augenhöhe – stets wurden die Sätze mit maximal drei Punkten Differenz entschieden. Einzig die Drei-Satz-Niederlage unseres Routiniers Martin Greis gegen seinen Schozacher Kontrahenten gestaltete sich deutlich.

Sehr zur eigenen wie auch zur Freude der mitgereisten FSV-Anhänger gelang es unseren vier Pokal-Spielern dann aber im Spiel um Platz drei, die Nachwehen dieser Klatsche abzuschütteln und wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden: Gegen die Sportfreunde Neckarwestheim verliefen die einzelnen Begegnungen nicht nur noch eine zusätzliche Nuance enger, sondern aus FSV-Sicht erfreulicherweise auch positiver: So spielte Marvin Bruna hier groß auf und stellte sicher, dass sein Team nach seinen beiden Einzelerfolgen bereits die „halbe Miete“ der vier anvisierten Punkte ergattert hatte. Zähler Nummer drei und vier erspielten dann in einem wahren Fünf-Satz-Krimi eben unser oben angesprochenes Erfolgsdoppel sowie Martin Greis mit einem letztlich knapp über die Ziellinie gebrachten 3:2-Erfolg im abschließenden Match der Partie – womit sich unsere dritte Herrenmannschaft nach der Vizemeisterschaft in der Kreisliga A nun auch mit dem dritten Platz im entsprechenden Heilbronner Pokalwettbewerb belohnt und hier die Bronzemedaille eingeheimst hat.

Zwar auch sehenswert, dennoch hinsichtlich des Gesamtabschneidens an diesem Tag weniger erfolgreich, verlief hingegen der Auftritt unserer ersten Herrenmannschaft. Diese hatte das Final-Four-Turnier nach relativ souveränen Auswärtserfolgen gegen Mannschaften derselben, also der Bezirksliga Heilbronn, erreicht und trat hier nun gegen gegnerische Mannschaften an, die in der Saison 2025/26 allesamt teils deutlich höher gespielt hatten.

Und vorab sei gesagt, dass man in beiden nun anstehenden Pokalbegegnungen spielerisch zwar durchaus seine Chancen hatte, es abschließend für unsere Pokalspieler Kai Oechsle sowie Andreas und Christian Huck trotz phasenweise packender Ballwechsel zu mehr als dem Sprung auf Platz vier nicht reichen sollte.

Zunächst startete man gegen einen der beiden Favoriten auf den Pokalgewinn, die TSG Heilbronn, die drei Landesklassen-Akteure ins Rennen geschickt hatte: Bis auf das Doppel Kai Oechsle/Christian Huck, das in seinen (nur) drei gespielten Sätzen deutlich das Nachsehen hatte, vermochten es unsere drei Blau-Weißen jedoch – siehe die Parallele zu dem ersten Spiel unserer dritten Herrenmannschaft – in allen anderen vier übrigen Matches des Einzeldurchgangs auf Augenhöhe zu agieren: Sowohl Kai Oechsle wie auch Andreas Huck rangen ihren jeweiligen Kontrahenten einen Satz ab, und Christian Huck sorgte mit einem starken Fünf-Satz-Einzelauftritt gegen den Heilbronner Zweier gar für den Ehrenpunkt unserer bis dahin so famos spielenden Pokalhelden – in seinem zweiten Einzel hatte er auch den Heilbronner Einser bereits fast in den fünften Satz gerungen, wusste beim 9:9 im vierten Durchgang dann aber kein rechtes Kapital mehr aus den folgenden, teils sehenswert herausgespielten Bällen zu schlagen und zog so in diesem letzten Halbfinalspiel konsequenterweise wie durchaus auch unnötig verfrüht den Kürzeren. Parallel hierzu hatte Kai Oechsle im Spiel gegen den Heilbronner Dreier in ebenso vielen Sätzen kapitulieren müssen, diese Begegnung floss aber nicht mehr in die Wertung mit ein.

Und damit fand man sich nicht ganz unerwartet der Sportvereinigung Oedheim im Spiel um Platz drei gegenüber, der ihrerseits gegen den anderen Pokalfavoriten, die TGV Eintracht Beilstein, mit gar 0:4 das Nachsehen geblieben war: In diesem Bronzespiel standen die Vorzeichen günstiger, da beide Teams im direkten Vergleich spielerisch einfach ausgeglichener besetzt waren, und dementsprechend positiver gestalteten sich hier auch – nächste Analogie zu dem zweiten Durchgang unseres dritten Herrenteams – die Ergebnisse:

Zwar musste Kai Oechsle in seinem Einzel dem starken ersten Oedheimer Spieler letztlich zum Sieg gratulieren, hatte es sich am Ende aber großteils selbst zuzuschreiben, nicht mehr als nur einen Satz errungen zu haben.

Denn bereits im ersten Durchgang brachte unsere blau-weißen Farben unser Brüderpaar Andreas und Christian Huck mit zwei blitzsauberen 3:0-Erfolgen zurück ins Rennen, und so hatte man den initialen 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung gedreht.

Leider riss ab hier dann spielerisch gesehen der Faden, denn im Doppel hatte unsere Formation Oechsle/Huck bei seiner überraschend deutlichen Drei-Satz-Niederlage erneut nur wenig zu bestellen: Gegen ein ungleich spielerisch schwächeres Doppel als noch im Halbfinale fanden die beiden im Grunde nie ins Spiel, wodurch es mit einem 2:2-Zwischenstand in den zweiten Einzeldurchgang ging.

Und hier verliefen die Spiele genau gegensätzlich: Während Kai Oechsle mit seinem eher defensiv ausgerichteten Vier-Satz-Erfolg über den unangenehm zu spielenden Oedheimer Noppen-Akteur für den dritten wie leider auch letzten FSV-Zähler sorgte, mussten sich die „Gebrüder Huck“ in jeweils drei relativ ernüchternden Durchgängen ihren jeweiligen Gegenspielern beugen; am nächsten an einer Wende des Spiels hatte sich noch Andreas Huck befunden, der den finalen, dritten Satz lediglich zu neun verloren hatte.

Somit gratulierte man anschließend der Sportvereinigung Oedheim zu deren 4:3-Erfolg, verbunden mit dem dritten Podestplatz, während unsere Blau-Weißen an diesem Tag „nur“ den vierten Rang erklommen hatten.

Isoliert betrachtet durchaus etwas ernüchternd, insgesamt jedoch eine Leistung unseres Teams, auf welche dieses, ohne dies schönreden zu wollen, durchaus zu Recht stolz sein kann – umso mehr mit Blick auf den „Prolog“ zu eben jenem Turnier der vier besten Mannschaften, also die beiden übrigen Ausscheidungsspiele vorab, in welchen man ja durchaus stark wie auch erfolgreich aufgetreten war. Weshalb diese erste Teilnahme unserer ersten Herrenmannschaft an diesem Tischtennis-Großereignis im Bezirk Heilbronn nach zwölf Jahren des Wartens ja auch mehr als gerechtfertigt war.

Bleibt abschließend noch zu sagen, dass sich die Akteure unserer dritten wie auch unserer ersten Mannschaft, die am Wochenende an den grünen Tischen gefordert waren, ganz herzlich bei den mitgereisten FSV-Schlachtenbummlern bedanken: Ihr habt unsere Blau-Weißen ganz famos unterstützt und dafür gesorgt, dass die Teilnahme an diesem Final-Four-Turnier, verbunden mit den Plätzen drei und vier, inmitten einer – im positiven Sinne – Tischtennis-verrückten Vielzahl an Zuschauern und Spielern zu einem ganz unvergesslichen Erlebnis wurde. Herzlichen Dank nochmals für eure Anwesenheit wie auch Unterstützung, liebe FSVler.

Damit ist die Tischtennis-Saison 2025/26, was Ligen- wie auch Pokalspiele betrifft, offiziell zu Ende. In annähernd zwei Wochen findet noch das jährlich von unserer Tischtennisabteilung ausgerichtete Bockbierfest-Turnier statt, dieses läuft ja aber sozusagen „außer Konkurrenz“ im Sinne dessen, dass es als Zweiermannschaftsturnier mit den beiden oben genannten Wettbewerben nichts zu tun hat.

Anmerkung zu dem Artikel vergangener Woche: Hier wurde Max Peter sozusagen gleichauf mit Oliver Ruschak Dritter in der Turnierklasse B, nicht, wie fälschlich geschrieben, Vierter. Die richtige Betitelung des Fotos zu den Vereinsmeisterschaften muss übrigens lauten „… A-Vereinsmeister Kai Oechsle, …“.

chu

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Friedrichshaller Rundblick
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Ausgabe 21/2026
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