Eine der ganz großen Verdienste von Ernst Zimmermann ist die Begründung der Mundartrunde der Bürgerstiftung. Vor über zehn Jahren hat er sich mit der Zustimmung seiner Bürgerstiftung seinen Herzenswunsch erfüllen können. Der Mundart ein Forum zu geben. Beharrlich und einfühlsam hat er diese monatliche Runde vorbereitet und mit Gefühl für das Baaremerische geleitet. Es machte es aber auch monatlich zu einem gesellschaftlichen Gemeinsinnerlebnis.
Die nächste Mundartrunde ist deshalb dem verdienstvollen Verschiedenen gewidmet. Sicher würde er mit Wohlwollen den Mundartausführungen vom Hammereisenbacher Thomas Demattio folgen, der mit seiner Mundartmaschine die Besonderheiten des Wälderischen vortragen wird. Dabei werden wir in Gedanken bei unserem Mentor Ernst Zimmermann sein.
Thomas Demattios Mundartmaschie:
Was hat Geologie mit Mundart zu tun? Zwischen der Baar und dem Wälderwald gibt es gleich zwei imaginäre Linien. Eine geologische und eine Sprachliche. Man kann kaum an Zufall glauben, wenn man weiß, dass die Mundartgrenzlinie auch mit der geologischen Grenze Baarmuschelkalk und Schwarzwald-Urgestein/ Buntsandstein ziemlich übereinstimmt. Die Baaremer und die Wälder Mundart liegen nämlich fast deckungsgleich auf dieser Linie. Beide verlaufen von Königsfeld über Villingen, Wolterdingen, Bräunlingen, Löffingen bis Rötenbach. Östlich Baar bzw. Baarschwarzwald und westlich Schwarzwaldabdachung. Und entlang dieser Linie wird „g'wälderet“ oder „booremerisch“ gschwätzt. Wie das Wälderische klingt, wird uns der Hammerisebacher Thomas Demattio mit seiner spaßigen „Mundart-Wörter-Maschie“ in der Mundartrunde am Donnerstag, den 28.5.26 um 19:30 Uhr vorstellen. Er lebt nämlich hart hinter der Sprachgrenze „Schwarzer Bube“, nämlich „uff em Hammer“.
Wunderfitzige Mundartfreunde sind gern gesehene Gäste.
Bürgerstiftung Donaueschingen


