
Philharmonisches Orchester Heidelberg im Wolfgang-Marguerre-Saal des Konzerthauses Stadthalle Heidelberg
Am 17. Dezember 2025 beginnt der Vorverkauf für das Festkonzert zur Eröffnung »Neuer Glanz!« am 3. Februar 2026 im frisch sanierten Konzerthaus Stadthalle Heidelberg. Abonnent*innen des Theaters und Orchesters Heidelberg sowie Freundeskreismitglieder können bereits ab dem 13. Dezember 2025 Karten erwerben.
Das Konzerthaus Stadthalle Heidelberg öffnet nach umfassender Sanierung die Türen: Bereits am Abend des 1. Februar 2026 findet das »Eröffnungskonzert« mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg im Rahmen des »Opening Konzerthaus Stadthalle Heidelberg« statt, das von der Stadt Heidelberg organisatorisch durchgeführt wird. Karten werden über die Rhein-Neckar-Zeitung in einem Gewinnspiel verlost.
Am 3. Februar 2026 um 20:00 Uhr spielt das Philharmonische Orchester Heidelberg unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Mino Marani im Wolfgang Marguerre Saal das Festkonzert zur Eröffnung »Neuer Glanz!« mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms und Ludwig van Beethoven.
Das Programm beginnt mit der Ouvertüre zu Wolfgang Amadeus Mozarts Oper »Le nozze di Figaro«. Kaum erklingen die ersten Takte, entfaltet sich ein musikalisches Temperament, das bis heute elektrisiert. Rasante Läufe, federnde Rhythmen und ein nervöses Pulsieren spiegeln die Intrigen und Verwicklungen der Bühnenhandlung.
Im Zentrum des Abends steht Johannes Brahms’ Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 – ein Werk, das zu den Gipfeln der romantischen Konzertliteratur zählt. Die deutsch-japanische Virtuosin Mirijam Contzen gilt als eine der führenden Solistinnen der Gegenwart. Ihr Spiel vereint elegante Grandezza mit technischer Brillanz und tiefgründiger Werkdeutung. Die internationale Musikwelt schätzt sie als Solistin, Kammermusikerin, Festivalleiterin und Professorin für Violine.
Den Abschluss bildet Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67. Mit vier markanten Tönen beginnt eine der berühmtesten Sinfonien der Musikgeschichte. Als Beethoven 1808 seine dramatische Sinfonie in c-Moll vorstellte, war ihre Tonsprache kühn und experimentell. Erst die Nachwelt gab ihr den pathetischen Beinamen »Schicksalssinfonie«. Heute gilt sie als Inbegriff klassischer Musik und als Ausdruck unbeugsamer Kraft.