
Nach der erfolgreichen Rettungsschwimmer-Ausbildung von acht Mitgliedern stand beim Tauchsportverein direkt der nächste wichtige Termin an: ein Erste-Hilfe-Kurs. Aus Solidarität und Interesse schlossen sich zahlreiche weitere Mitglieder an – insgesamt nahmen 21 Personen teil, darunter auch Teile der Vorstandschaft. Mit dabei waren der zweite Vorsitzende Torsten Hoyer, Schriftführer Rolf Bruder, sowie Thomas Würth und Thorsten Blau, der den Kurs im Vorfeld organisiert hatte. Veranstaltet wurde die Schulung vom Deutschen Roten Kreuz in Brühl.
„Sicherheit hört bei uns nicht am Beckenrand auf!“, erklärte der zweite Vorsitzende Torsten Hoyer. Entsprechend vielfältig war das Programm:
Neben der stabilen Seitenlage wurden Druckverbände an Arm, Hand und Hals geübt, ebenso verschiedene Pflaster- und Verbandstechniken für kleinere Verletzungen an Finger, Ellbogen oder Knie. Auch Nasenbluten, Augenverletzungen, Vergiftungen sowie das richtige Verhalten bei Herzinfarkt oder Schlaganfall standen auf dem Plan.
Bei den Wiederbelebungsmaßnahmen kam sogar etwas Rhythmus ins Spiel: Um bei den 30 Herzdruckmassagen den richtigen Takt zu halten, summten die Teilnehmer bekannte Lieder wie „Stayin Alive“ – wohlgemerkt nur leise. Der Schulungsleiter wies augenzwinkernd darauf hin, dass lautes Singen vermutlich eher die Umstehenden verschrecken würde.
Für Schmunzeln sorgte das Thema Zahnverlust nach einem Sturz: Hier konnte der zweite Vorsitzende Thorsten Hoyer, der selbst Zahnarzt ist, wertvolle Tipps aus erster Hand geben. Ein ausgeschlagener Zahn sollte möglichst feucht in einem Plastikbeutel transportiert und schnell zum Zahnarzt gebracht werden.
Berührungsängste gab es keine. „Wir kennen uns ja alle – da macht das Üben gleich doppelt Spaß“, meinte Rolf Bruder lachend, während fleißig gegenseitig Verbände angelegt wurden.
Am Ende waren sich alle einig: Der Kurs war nicht nur lehrreich, sondern stärkte auch den Zusammenhalt im Verein – und sorgt künftig für noch mehr Sicherheit über und unter Wasser.
(CL)