
Das hatten sich die Titelverteidiger des TKC 71 sicher anders vorgestellt. Mit einer 13:19-Niederlage gegen Außenseiter Spandauer Filzteufel verabschiedete sich die „Erste“ vom vierten Titel in Serie.
Der Tabellenführer trat im Finale mit Florian Stähler anstatt Rainer Schlotz an, doch daran lag es nicht. Am Anfang wechselnde Führungen, dann schlugen die Berliner mit 2 Siegen zu, 10:6 für die Gäste. Stähle und Benjamin Buza minimierten den Rückstand wieder auf zwei Punkte, 11:9 nur noch für die Filzteufel. Dann die Ernüchterung, Max Daub mit einem 1:1 gegen Knut Asmis, Harald Füßinger mit einer 0:3-Niederlage gegen Chris Kuch. Damit 14:10 aus Sicht der Gäste. Bereits in der Vorschlussrunde fiel die Entscheidung, denn Daub verlor seine Partie mit 3:4 Toren, Stähle kam über ein 3:3-Unentschieden nicht hinaus. Damit war die Entscheidung zugunsten der Hauptstädter gefallen, sie lagen uneinholbar mit 17:11 Punkten vorne. Nach der souveränen Leistung in der Hauptrunde mit 15:1 Punkten ein Enttäuschung für die „Erste“ und die zahlreichen Fans in der Halle. Aber sicherlich Ansporn, es in der Saison 2026 wieder besser zu machen. Einen schönen Bericht zum PlayOff können sie auf Regio TV Stuttgart sehen – „Drama im Halbfinale“ TKC 71 Hirschlanden verpasst die deutsche Meisterschaft vom 25.11.2025.
Das Finale wurde zu einer klaren Angelegenheit, der TKC Gallus Frankfurt bezwang den Überraschungsfinalisten Spandauer Filzteufel klar mit 21:11 Punkten und sicherte sich damit zum siebten Mal die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Herzlichen Glückwunsch an die Hessen. Die Ergebnisübersicht:
Halbfinale
Hirschlanden I – Spandauer Filzteufel 13:19 Pkt., 30:42 Tore
Florian Stähle: 5-3 Pkt., 12:10 Tore (4:2, 2:4, 3:1, 3:3)
Benjamin Buza: 4-4 Pkt., 6:11 Tore (3:2, 1:7, 1:1, 1:1)
Max Daub: 2-6 Pkt., 8:11 Tore (2:2, 2:4, 1:1, 3:4)
Harald Füßinger: 2-6 Pkt., 4:10 Tore (1:4, 2:2, 0:3, 1:1)
TKC Gallus Frankfurt – TKC Kaiserslautern '86 19:13 Pkt., 33:31 Tore
Endspiel:
TKC Gallus Frankfurt – Spandauer Filzteufel 20:12 Pkt., 36:34 Tore