
Nach der Winterpause ging es am vergangenen Dienstag weiter mit den monatlichen Jam Sessions der Jazzinitiative. Ganz offensichtlich hatten die Jazzfans die Konzerte vermisst, denn der Laden war proppenvoll! Es war aber auch ein sehr hochkarätiges Quartett vor Ort, „Die drei unheimlichen Vier“, eine Combo um den Mannheimer Hochschuldozenten und Jazztrompeter Stefan Zimmermann.
Mit ihm am Start waren der Schlagzeuger Arno Pfunder, der Bassist Thomas Netzsch und am Piano Peter Reiter, alles ausgesprochene Meister an ihren Instrumenten. Im ersten Teil des Abends wurden selten gehörte oder auch ungewöhnlich arrangierte Stücke wie „There’s No Greater Love“, „Black Messiah“ oder „Footprints“ virtuos dargeboten. Organisator und Vorstandsmitglied Wolfgang van Göns bemerkte dazu: „Solche fantastischen Musiker in dieser Qualität zu hören, kostet normalerweise Eintritt“ (Zwischenruf aus dem Publikum: „Und nicht zu wenig!“). Die Jazzinitiative bietet dies kostenlos, bezahlt aber die Musiker angemessen. Deshalb bat van Göns um großzügige Spenden.
Im zweiten Teil des Abends fand dann die Session statt. Eine stattliche Menge an Musikern und Musikerinnen wechselten sich unentwegt an den verschiedenen Instrumenten ab und improvisierten mit großer Spielfreude. Dabei waren auch einige Studenten der Musikhochschule und der Popakademie, was die Vorstandsmitglieder der Jazzinitiative besonders freute, denn Nachwuchsarbeit ist der Jazzinitiative sehr wichtig. Zur Freude der Mitglieder war auch Ehrenvorsitzender und Gründungsmitglied der Jazzinitiative Aart Gisolf anwesend, der sich sehr angetan zeigte, dass die Sessions der Jazzinitiative, die er früher jahrelang selbst geleitet hat, weiterhin so guten Zulauf haben. Die nächste Session findet am Dienstag, 3. März, ab 19 Uhr im Grünen Baum statt, wie immer bei freiem Eintritt. Alle Termine und Konzerte unter www.jazzinitiative-schwetzingen.de. (red)