Sonntag, 31. Mai 2026
10 Uhr Gottesdienst
mit Prädikant Axel Bielenberg
Montag, 1. Juni 2026
17 Uhr Singkreis
20 Uhr Projektchor
Dienstag, 2. Juni 2026
10 Uhr Gottesdienst im Seniorenzentrum St. Franziskus
mit Abendmahl
und mitgestaltet vom Singkreis
19 Uhr ökum. Friedensgebet
kath. Kirche/Oberhausen
Mittwoch, 3. Juni 2026
20 Uhr Projektchor
Sonntag, 7. Juni 2026
10 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
Trinitatis – was ist das?
Die Dreieinigkeit Gottes gehört zu den rätselhaftesten Themen des christlichen Glaubens. Christ*innen glauben an einen Gott, der sich in drei Gestalten zeigt: als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Was bedeutet das konkret? Woher kommt dieser Glaube – und wie hat er sich im Laufe der Kirchengeschichte entwickelt? Mit dem Begriff Dreieinigkeit sagen Christinnen und Christen, dass Gott drei Seinsweisen hat. Nach Matthäus 28,19 soll auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft werden. Hier ist von Vater, Sohn und Heiligem Geist die Rede, aber noch nicht davon, dass es sich um die drei Personen der Gottheit im Sinne der Trinitätslehre handelt. Trinität – oder Dreifaltigkeit – heißt, dass Gott in drei Seinsweisen existiert: als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Die Diskussion um die Trinität begann im vierten Jahrhundert nach Christus. Sie ist sehr philosophisch geprägt, da die Lehre von der Trinität in der Bibel nicht explizit vorkommt. Es geht also um Lehrmeinungen darüber, was die Bibelstellen über Gott, Jesus und den Heiligen Geist für den christlichen Glauben bedeuten. Die Sprache der Philosophie in der Antike, der sich die Theologen bedienten, war Griechisch. Um auszudrücken, dass Gott eine Einheit ist, benutzte man den Begriff ousia (Wesen). Um auszudrücken, dass dieses Wesen in drei Seinsweisen besteht, benutzte man den Begriff hypostaseis (Hypostasen). Die griechische Formel, auf die sich die Theologen einigten, um Gott zu beschreiben, lautete „mia ousia – treis hypostaseis“ (ein Wesen – drei Hypostasen). Der Begriff „Hypostasen“ war jedoch zweideutig. Die gängige Übersetzung ins Lateinische war substantia (Substanz). Die Theologen verstanden darunter aber drei „Seinsweisen“. Weil dies missverständlich war, griff man im Lateinischen auf eine Formel des lateinischen Theologen Tertullian zurück: „tres personae, una substantia“ (drei Personen, ein Wesen). Das Wort versucht, das scheinbar Unmögliche auszudrücken, nämlich dass Gott gleichzeitig drei und einer ist. Um das zu verstehen, hilft es, sich vor Augen zu führen, wie Menschen Gott in der Geschichte erfahren haben: als Schöpfer, der seine Welt und die Menschen liebt wie ein Vater seine Kinder. Als ein Gott, der in Jesus Christus, seinem Sohn, selbst Mensch geworden ist und das menschliche Leben geteilt hat. Und schließlich als Gott, der im Heiligen Geist bei den Menschen immer noch gegenwärtig und lebendig ist.
Wochenspruch zu Trinitatis - 31.05.2026
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
Hausabendmahl
Wenn Sie nicht an einer Abendmahlsfeier in der Kirche teilnehmen können, dann kommt auch gerne Pfarrer Riehm-Strammer zu Ihnen nach Hause, dass wir dort die
Gaben in Brot und Kelch teilen. Bitte melden Sie sich dazu im Pfarramt.
Öffnungszeiten Büro evangelisches Pfarramt Philippsburg
(Söternstr. 20)
Dienstag von 10.00 Uhr – 12.00 Uhr
Mittwoch von 10.00 Uhr – 12.00 Uhr
Donnerstag von 9.30 Uhr – 11.00 Uhr
Telefon 07256 / 944507
Fax 07256 / 8087957
Sekretärin: Diana Roth
Pfarrer: Andreas Riehm-Strammer
E-Mail-Adresse: philippsburg@kbz.ekiba.de
YouTube: "Evangelische Kirchengemeinde Philippsburg"
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage:
www.evki-ph.de