Der Monatsspruch aus Hebräer 13,13 erinnert stark an das Wort, das Jesus bei seiner ersten öffentlichen Predigt in der Synagoge in Nazareth gehalten hat (Lukas 4,18). Dort liest er die Worte aus Jesaja 61,1: »Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat und gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit.«
Die Gefangenen sind bei Jesus nicht vergessen. Ebenso wenig wie die Misshandelten und Verachteten. Es sind Menschen, die von der Gesellschaft ausgeschlossen sind, nach denen eigentlich keiner mehr fragt, weil sie von unseren Augen weggesperrt wurden. Jesus kennt aber ihre Namen und ihr Schicksal. Er sieht ins Verborgene und er ruft auch uns dazu auf, diese Menschen nicht zu vergessen, für sie im Gebet einzustehen, besonders für unsere Glaubensschwestern und -brüder, die um ihres Glaubens willen das alles erdulden und erleiden. Müssen. Denn dieses Schicksal könnte auch uns treffen. Uns geht es noch gut und keiner wird wegen seines Glaubens bei uns verfolgt. In anderen Ländern sieht es da schon ganz anders aus. Bei der Organisation „Open doors“ finden sich unzählige Berichte von Menschen aus aller Welt, die wegen ihres Glaubens eingesperrt wurden und oft aufs Übelste misshandelt werden. Der Monatsspruch ruft uns auf, am Gebet dranzubleiben und nicht müde zu werden, für diese Gläubigen zu beten. Jesus Christus ist gekommen, um uns alle in die Freiheit zu führen, die wir in unseren selbstgemachten Gefängnissen sitzen. Ihm dürfen wir unser ganzes Leben anvertrauen und er meint es gut mit uns. Selbst dann, wenn andere es auch schlecht mit uns meinen, uns gerne leiden sehen oder uns den Tod wünschen.
Text: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Christus spricht zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.
Lk 10,16
10.15 Uhr Gottesdienst mit Prädikantin Sabine Brixel
Pfarrerin Schuler hat vom 1. – 7. Juni 2026 Urlaub. Die Vertretung für Kasualien übernimmt Pfarrer Nau aus Haiterbach. Tel.: 07456/342
Vom 10. – 14. Juni 2026 ist Pfarrerin Schuler auf einem Seminar/Fortbildung. Die Vertretung wird über das Dekanat in Nagold geregelt.
Tel.: 07452/2423
Evangelische Kirchengemeinden Beihingen und Bösingen
Pfarrerin Helga Schuler
Haiterbacher Straße 11
72285 Pfalzgrafenweiler-Bösingen
Tel.: 07445/2716
Das Pfarrbüro Bösingen ist besetzt
Dienstagnachmittag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Freitagvormittag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Frau Angelika Ziefle
Tel.: 07445/ 2716
E-Mail: pfarramt.boesingen@elkw.de
Internet: www.kirchengemeinde-boesingen.de
www.gemeinde.beihingen.elk-wue.de