
Wir Menschen sind Augenmenschen. Vieles nehmen wir über die Augen wahr und auf. Kein Wunder, dass das Fernsehen am Anfang der 50er Jahre seinen Siegeszug angetreten hat. Mittlerweile ist es in jedem Haushalt, manchmal sogar mehrfach, vorhanden. Und die Geschichte ging ja weiter. Zu jeder Zeit und an fast jedem Ort haben wir Empfang und online Zugang zu Dingen, die wir anschauen wollen. Ganz davon abgesehen, ob es uns immer guttut und ob die Dinge dann auch der Wahrheit entsprechen.
Im Glauben geht es auch ums Schauen, vor allem um das innere Schauen. Thomas, ein Jünger von Jesus, will nach seiner Auferstehung sich mit seinen eigenen Augen und mit seinem Tastsinn vergewissern, dass Jesus wirklich auferstanden ist, weil er dann erst glauben kann, dass das geschehen ist. Und Jesus ermöglicht es ihm, als er sich den Jüngern zeigt, und Thomas darf dann in seine Wundmale greifen. Danach kann er glauben.
Jesus sagt aber zu allen anderen, die dabei sind: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ Dabei appelliert er an den „Trotzdem-Glauben“. Dieser Glaube brauchen wir, wenn vieles oder alles dagegenspricht, wenn es eigentlich nicht sein kann, wie zum Beispiel bei einer Gebetserhörung, wenn ein unheilbar kranker Mensch wieder gesund wird. Manchmal können wir nicht alles durchschauen und erklären. Je mehr wir es wollen, desto mehr können wir uns damit verrückt machen. Wer aber glauben und damit vertrauen kann, der gibt seine Sorge ab und lebt aus dem Vertrauen heraus, dass Gott alles in seiner Hand hat und es gut machen wird. Das ist wahre Seligkeit. Das ist Frieden, mit und in Gott. Das ist der wahre „Trotzdem- oder Dennoch-Glaube“, den Jesus hier meint.
Text: Lutherbibel, revidiert 2017
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. | Joh 3,16
Karfreitag, 03.04.2026
09.15 Uhr Gottesdienst - Pfarrerin Schuler
"Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle." Offb 1,18
Ostersonntag, 05.04.2026
10.15 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl - Pfarrerin Schuler
Donnerstag, 09.04.2026
14.30 Uhr Frauentreff
Vom 06.04-12.04. hat Pfarrerin Schuler Urlaub.
Die Vertretung für Kasualien übernimmt Pfarrer Jonas Nau aus Haiterbach, Tel.: 07456/342.
Pfarrerin Helga Schuler
Haiterbacher Straße 11
72285 Pfalzgrafenweiler-Bösingen
Tel.: 07445/2716
Das Pfarrbüro Bösingen ist besetzt:
Dienstagnachmittag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Freitagvormittag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Frau Angelika Ziefle
Tel.: 07445/ 2716
E-Mail: pfarramt.boesingen@elkw.de
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