Lukas 18,31:
„Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.“
*Wichtig ist, dass wir auf einem Weg sind, der dahin führt, dass wir die Welt verbessern.*
Der Höhepunkt der sogenannten 5. Jahreszeit naht. Am Rosenmontag und Fasnachtsdienstag sind wieder Zehntausende auf der Straße, um zu feiern. Mit langen Umzügen, auf denen prachtvolle, kreative und teils lustige, teils ernste Wagen präsentiert werden, sind die Fasnachtsgesellschaften dabei. Und auf Kappenabenden und Fasnachtsbällen wird gezeigt, was das ganze Jahr über an Büttenreden, Gardetänzen und anderen Darbietungen vorbereitet wurde. Im eher nüchternen Norden fallen die Feiern etwas spärlicher aus, in der Mitte und im Süden Deutschlands, vor allem in den Hochburgen Köln und Mainz, aber auch bis hin nach Bayern spielt der Karneval eine große Rolle. Dass wegen des Anschlags vor wenigen Wochen der große Umzug der „Damischen Ritter“ in München abgesagt wurde, schlägt immer noch hohe Wellen.
Aber was ist das eigentlich, über das manche Menschen die Nase rümpfen und es als albernes und scheinheiliges Getue ablehnen – man erinnere sich an die „Karnevalsflucht“ der Rockgruppe BAP regelmäßig aus Köln – und das für andere Leute ein wesentlicher Inhalt des jährlichen Ablaufs ist?
„Fast-Nacht“ deutet schon darauf hin, dass das Feiern etwas mit dem christlichen Fasten zu tun hat. Was heute nur noch als „7 Wochen ohne“ oder ähnliche Aktionen bekannt ist, war früher eine allgemeine Forderung: In den Wochen vor Ostern – vom Aschermittwoch bis zum Karfreitag – waren alle Christen angehalten zu fasten. Man wollte sich vor Gott reinigen, um das höchste Fest der Christen, Ostern, in einem geheiligten Zustand feiern zu können. Der Verzicht auf Fleisch, Alkohol, Eierspeisen und anderes sollte dazu beitragen, die Seele zu läutern.
Die „Fastnacht“ liegt darum nicht zufällig auf den Tagen vor dem Beginn der Fastenzeit: Die Menschen wollten vor dem harten Fasten noch einmal so richtig auf die Pauke hauen. Und auch die Tradition der Masken hat ihren Sinn: In der Zeit des Karnevals war es erlaubt, den Obrigkeiten, ob in Kirche oder Kommune oder Staat, einmal so richtig die Meinung zu sagen. Und das eben unabhängig von gesellschaftlichem Stand oder Beruf. Die Sitte der Übergabe des Rathausschlüssels an die Narren ist ein entfernter Abklatsch davon, ebenso wie das Abschneiden der Krawatten am „Schmutzigen“ Donnerstag oder das Bayerische „Derblecken“ der Politiker.
Wie jedes Fest im Jahr hat also auch der Fasching, oder wie immer man diese Zeit nennen will, einen kirchlichen Ursprung.
Und wie immer gilt: Feiern ist nie falsch, wer weiß, was es in der kommenden Zeit noch zu feiern gibt. Also: Viel Spaß allen Närrinnen und Narren. Genießt die wilden Tage. Und für alle anderen sage ich: Man kann auch an allen anderen Tagen im Jahr verrückt sein und das Leben genießen.
Auf Wiedersehen!
Nach genau zwei Jahren praktischer Ausbildung verlasse ich Walldorf schweren Herzens und trete meine erste eigene Stelle an. Mein Dienst beginnt am 1. März in Nußloch – also gar nicht weit weg, sondern immer noch in der direkten Nachbarschaft, und das macht mich unglaublich glücklich. Gerade weil ich in der Gegend bleibe, fühlt es sich weniger wie ein Abschied, sondern vielmehr wie ein „Bis bald“ an.
Aber wie fühle ich mich nach zwei Jahren Ausbildung in Walldorf? Traurig, denn ich verlasse eine Gemeinde, die offen und lebendig ist – eine Gemeinde, in der die Zusammenarbeit Freude gemacht hat und in der ich mich ausprobieren durfte. Aber auch satt und gestärkt.
Satt, weil ich hier unglaublich wertvolle Erfahrungen machen durfte – Erfahrungen, die mich wachsen ließen, mich bestärkt haben und mich noch lange begleiten werden. Besonders dankbar bin ich meiner lieben Mentorin Henriette Freidhof, die mich immer unterstützt hat, sich geduldig all meinen Fragen gewidmet hat und einen großen Teil zu den wertvollen Erlebnissen hier in Walldorf beigetragen hat. Auch bei Uwe Boch möchte ich mich bedanken, weil er mir immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Und nicht zuletzt bei den Menschen im Kirchengemeinderat, die mich hier in Walldorf so nett aufgenommen haben – sowie bei allen, die mich in der Schule und auch in der Gemeinde begleitet haben.
Und wie das so ist, wenn man satt ist, dann ist man auch gestärkt – gestärkt durch gute Erfahrungen, durch Zuspruch und durch Freude. So blicke ich voller Vorfreude auf meine neue Gemeinde in Nußloch, auf einen neuen Lebensabschnitt, neue Erfahrungen und auf neue Begegnungen.
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Freitag, 28. Februar
16:00 Uhr: Gottesdienst im Astorstift
Sonntag, 2. März
10:00 Uhr: Gottesdienst in der Stadtkirche mit Henriette Freidhof. Der Gemeinde vorgestellt wird die neue Lehrvikarin Mona Sabbarth.
Der Kindergottesdienst fällt wegen der Faschingsferien aus
Freitag, 7. März
16:00 Uhr: Gottesdienst im Astorstift
Sonntag, 9. März
10 Uhr: Gottesdienst in der Stadtkirche mit Uwe Boch
Der Kindergottesdienst fällt wegen der Faschingsferien aus
Wegen der Faschingsferien fallen die regelmäßigen Veranstaltungen aus, es sei denn, es ist in den Gruppen anders vereinbart.
Donnerstag, 6. März
11:30 Uhr: Marktmusik in der Kirche
20:00 Uhr: Probe des Gospelchors
Jeden Donnerstag, 11.30-12 Uhr in der Stadtkirche
Es erklingt Musik für Violine, Orgel und andere Instrumente in wechselnder Besetzung
AmSonntag, den 9. März 2025 um 18.00 Uhr
findet in der Ev. Stadtkirche Wiesloch ein Konzert der Landesjugendkantorei Baden statt.
Der Chor, bestehend aus gut 35 Jugendlichen im Alter von 15 bis 26 Jahren, wird ein breites stilistisches Spektrum an Chorwerken von der Renaissance bis aktuellen Pop- und Gospelsongs präsentieren. Die Jugendlichen kommen aus der gesamten Landeskirche zwischen Wertheim und Rheinfelden und treffen sich jeweils zu drei Projekten im Jahr. Die jungen Sängerinnen und Sänger bereiten sich selbstständig auf die Probenphasen vor.
Die musikalische Jugendarbeit der Landeskirche erfährt so eine weitere Bereicherung und bietet besonders stimmlich begabten Jugendlichen ein Forum, über die gesangliche Tätigkeit am Heimatort hinaus gefördert zu werden. Die Begeisterung für anspruchsvolle Chormusik, die Bereitschaft zu intensiver Probenarbeit und eine gute Gemeinschaft, die durch das gemeinsame Interesse am Singen entstanden ist, zeichnen die Landesjugendkantorei Baden aus.
Die Leitung des Chores hat Landeskantor Achim Plagge. Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Kosten wird am Ausgang um eine Spende gebeten.
Jubelkonfirmation 2025
Die nächste Jubelkonfirmation findet am Sonntag, 16. März 2025 statt. Da wir keine Adressen und Namenslisten im Pfarramt haben, sind wir darauf angewiesen, dass die jeweiligen Jahrgänge sich bei uns melden und uns möglichst viele Namen und Adressen liefern.
Es geht um die Konfirmationsjahrgänge 1975, 1965, 1960, 1955, 1950 und 1945.
An der Jubelkonfirmation können selbstverständlich auch diejenigen teilnehmen, die außerhalb Walldorfs konfirmiert wurden. Alle sind herzlich eingeladen! Melden Sie sich bitte im evangelischen Pfarramt Walldorf an, Schulstr. 4, pfarramt@eki-walldorf.de.