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Kirche & Religion

Evangelische Pfarrgemeinde Walldorf

Die Ganz-kurz-Predigt zum Wochenspruch 1. Petrus 1, Vers 3: Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit...
Matthäus-Passion in der StadtkircheFoto: Lang

Die Ganz-kurz-Predigt zum Wochenspruch

1. Petrus 1, Vers 3:

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

*Eines möchte Gott: Dass wir Menschen die Hoffnung behalten können, dass das Leben eine Zukunft hat*

Tauferinnerungsgottesdienst in der Stadtkirche, Sonntag, 12. April um 11 Uhr

Erinnerung an die Taufe hilft dabei, es präsent zu halten, dass Gott in das menschliche Leben hineinverwoben ist. Taufe bedeutet, dass Gott einem Menschen öffentlich zusagt, was immer gilt: Jeder Mensch ist wertvoll und für Gott wichtig. Es gibt für uns Grenzen zwischen Menschen, für Gott sind sie aber nicht existent. Das Bild dafür ist der Segen, der bei der Taufe zugesprochen wird. Dieser Segen wird sichtbar und fühlbar gemacht in dem Wasser, das über die Stirn des oder der zu Taufenden gegossen wird. Es kommt dabei gar nicht darauf an, wie viel Wasser das ist – manche Gemeinden tauchen Menschen komplett unter Wasser, andere gießen eine kleinere Menge Wasser über die Stirn und wieder andere träufeln es nur auf die Stirn. Das Wasser steht für den Wunsch, dass das Leben wachsen kann und sich entwickeln. Das Leben soll außerdem gewissermaßen „sauber“ werden, von allem, was man an Schwerem und Lebensfeindlichem mit sich herumschleppt. Es symbolisiert also, wie Gott sich ein gutes Leben des Menschen vorstellt. Die Taufe ist keine magische Handlung, sondern macht den Segen Gottes erfahrbar.

Bei der Tauferinnerung denken wir genau daran. Und natürlich dürfen auch Menschen dazu kommen, die nicht getauft sind. Denn dass bei ihnen (noch) nicht sichtbar gemacht wurde, dass Gott den Menschen liebt, heißt ja nicht, dass man sich nicht in die Gemeinschaft der Getauften einfinden kann.

Im Tauferinnerungsgottesdienst sind also alle eingeladen, die sich dieses Segens bewusst werden wollen – und natürlich auch die Taufkinder der letzten Jahre. Der Gottesdienst ist kindgerecht und hat dennoch den Anspruch, eine gute Botschaft zu vermitteln. Kommen Sie doch einfach dazu! Wir freuen uns.

Wie erfahre ich was über die Gemeinde?

Aus gegebenem Anlass weisen wir auf unsere Möglichkeiten hin, sich im Internet über unsere Veranstaltungen zu informieren. Gerade bei den Gottesdiensten ist es sinnvoll, ab und zu mal nachzuschauen, aus unterschiedlichen Gründen kommt es schon mal zu geänderten Anfangszeiten:

Für Gottesdienste und alle Veranstaltungen können Sie sich auf Facebook (Evangelisch in Walldorf) und Instagram (evangelischinwalldorf) informieren – es lohnt sich.

Auf unserer Homepage (eki-walldorf.de) finden sie alle Informationen gebündelt.

Außerdem gibt es noch den Newsletter, der unregelmäßig erscheint, der aber einen guten Überblick über kommende und Berichte über vergangene Veranstaltungen liefert. Sie können ihn einfach durch eine E-Mail an „uwe.boch@kbz.ekiba.de“ bestellen.

Das Gleiche gilt, wenn Sie bei dem einen oder anderen unserer Gemeindeteams mitarbeiten möchten – zum Beispiel beim Orga-Team, das Veranstaltungen organisiert und durchführt, beim Kindergottesdienst-Team, beim Ökumene-Team, wenn Ihnen die Beziehungen zur katholischen Gemeinde am Herzen liegen, oder vielleicht beim Team Öffentlichkeitsarbeit, das vom Gemeindebrief bis zum Auftritt bei Social Media eine große Spanne von Veröffentlichungen vertritt und plant: Gerne eine E-Mail an uwe.boch@kbz.ekiba.de schreiben, dann melden wir uns bei Ihnen.

In den nächsten Wochen werden wir die einzelnen Teams auch einmal ausführlicher an dieser Stelle vorstellen.

Rund um den Gottesdienst

Freitag, 10. April

16 Uhr: Gottesdienst im Pflegeheim Astorstift

Sonntag, 12. April, Erster Sonntag nach Ostern – Quasimodogeniti

10 Uhr: Kindergottesdienst im Gemeindehaus mit dem KiGo-Team

11 Uhr: Tauferinnerungsgottesdienst in der Stadtkirche mit Uwe Boch

Mittwoch, 15. April

10.30 Uhr: Kirche im Kindergarten

Vorschau:

Freitag, 17. April

16 Uhr: Gottesdienst im Pflegeheim Astorstift

Sonntag, 19. April, Zweiter Sonntag nach Ostern – Miserikordias Domini

10 Uhr: Gottesdienst in der Stadtkirche mit Henriette Freidhof

10 Uhr: Kindergottesdienst im Gemeindehaus mit dem KiGO-Team

Veranstaltungen und Termine

Montag, 13. April

19.30 Uhr: Probe des Posaunenchors

Dienstag, 14. April

18.30 Uhr: Probe des Kirchenchors im Gemeindehaus

19.30 Uhr: Gemeindebriefredaktion im Gemeindehaus

20 Uhr: Probe der Kantorei im Gemeindehaus

Mittwoch, 15. April

10.30 Uhr: Kirche im Kindergarten

16 Uhr: Konfi-Kurs im Gemeindehaus

Donnerstag, 16. April

11.30 Uhr: Marktmusik in der Kirche

Samstag, 18. April

9-16 Uhr: Konfi-Ausflug nach Speyer

Vorankündigungen:

Ökumenischer Gottesdienst beim Fischerfest am 7. Juni um 10.30 Uhr

Wie im letzten Jahr sind wir zusammen mit unseren katholischen Mitstreiter:innen zu Gast beim Fischerfest des ASV Walldorf im und am Fischerheim bei den Kleingärten. In diesem Jahr feiert der Verein sein 60. Jubiläum, und wir dürfen den Sonntag mit einem Gottesdienst eröffnen, bevor das große Feiern losgeht.

Kommen Sie gerne alle dazu. Außer dem Gottesdienst erwartet uns ein buntes Programm und viele kulinarische Genüsse rund um den Fisch.

Einladung für den nächsten Konfirmand:innen-Kurs

Am 10. Mai steht die Konfirmation 2026 an. Und schon laufen im Hintergrund die Vorbereitungen für die Konfirmation 2027. Viele Jugendliche, die uns bekannt sind, wurden schon angeschrieben. Falls jemand, der nicht auf unseren Listen auftaucht, gerne aber doch am Konfirmanden-Kurs teilnehmen möchte, bitte einfach bei uns melden: uwe.boch@kbz.ekiba.de oder walldorf@kbz.ekiba.de.

Alle Jugendlichen des Jahrgangs 2013 oder älter sind eingeladen.

Matthäus-Passion in der Stadtkirche

Ein ganz besonderes Konzert gab es am Palmsonntag in der Stadtkirche Walldorf zu hören: die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach in der Fassung von Felix Mendelssohn Bartholdy, aufgeführt von der Kantorei an der Stadtkirche Wiesloch gemeinsam mit der Kantorei Walldorf, begleitet vom Ensemble Operone. Der ökumenische Arbeitskreis Walldorfer Kirchenmusiken hat das Konzert veranstaltet und finanziell unterstützt. Die Bearbeitung von Mendelssohn wurde vor 200 Jahren zum ersten Mal aufgeführt und ist mit zwei Stunden Spieldauer deutlich kürzer als Bachs Original. Das machte das Erlebnis vielleicht noch intensiver. Die beiden Chöre mit ihren Chorleitern Andrea Stegmann und Christian Schaefer hatten sich über Monate darauf vorbereitet.

Großer Dank und Anerkennung an Andrea und Christian für die Idee, Initiative und Durchführung dieses großen Projekts.

Bei der Einführung in das Werk am 20. März hatte Professor Bernd Stegmann die Matthäus-Passion als „Mount Everest der Kirchenmusik“ bezeichnet. Im wahrsten Sinne war es ein Kraftakt aller Beteiligten, umso schöner war es, nach Monaten der Planung, Vorbereitung und Proben endlich zum Konzert zu kommen. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt, und auf den Podesten im Altarraum drängten sich etwa 100 Sängerinnen und Sänger, die das Orchester umringten, das den Chor und die Solisten professionell begleitete.

Intensive zwei Stunden Musik, die den Leidensweg Jesu erzählen. Abwechslungsreich mit Chorälen, Arien, Rezitativen und Turba-Chören. Die Arien und Rezitative wurden eindrucksvoll und gefühlvoll von den Solisten Carmen Buchert (Sopran), Pauline Stöhr (Alt), Matthias Horn (Bass), Michael Roman (Jesus) und Sebastian Hübner (Tenor, Evangelist) vorgetragen.

Der erste Teil, dirigiert von Christian Schaefer, erzählt die Geschichte bis zur Gefangennahme Jesu und erreichte den Höhepunkt mit dem Chor „Sind Blitze, sind Donner“, bei dem die Kirche zu beben schien. Doch mit dem anschließenden „O Mensch, bewein dein Sünde groß“ klang der erste Teil besinnlich aus. Im zweiten Teil dirigiert von Andrea Stegmann, wurde es dann immer dramatischer, der Evangelist – toll: Sebastian Hübner – führte eindrucksvoll durch die Handlung und riss die Zuschauer und die Mitwirkenden mit. Auch dieser Teil klang mit einem versöhnlichen ruhigen Satz „Wir setzen uns mit Tränen nieder“ aus.

Der langanhaltende Applaus belohnte alle Beteiligten. Wie schön, dass wir eine solch großes Projekt gemeinsam mit Wiesloch durchführen konnten, professionell unterstützt vom Ensemble Operone und den tollen Solisten. Nach dem Konzert saßen die Sängerinnen und Sänger der beiden Kantoreien noch lange gemütlich beisammen und waren sich einig: Das soll sicher nicht die letzte Zusammenarbeit dieser Art gewesen sein.

Taufstein in der Stadtkirche.Foto: Boch
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Ausgabe 15/2026
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