Zwiebelstecklinge für die Bewohner des Nikolaus-Stifts von den LandFrauen
Am Mittwoch, 10. September, hatten die LandFrauen wieder ins Backhaus eingeladen. Am Tag zuvor war im Rahmen des Sommerferienprogramms der Backhaustag der LandFrauen für die Kinder. Fast 30 Bewohner, ehrenamtliche Schieber, Angehörige und Besucher aus dem Dorf hatten sich auf den Weg gemacht und folgten den verlockenden Düften aus dem Backhaus. Auf großen Holzbrettern wurden die portionierten Stecklinge verteilt. So ein echter Deckenpfronner Zwiebelsteckling ist halt doch was ganz Besonderes. Alle ließen es sich trefflich munden. Marga Mohr stimmte mit ihrer Mundharmonika noch ein paar bekannte Volkslieder an. Es war eine fröhliche Runde und es gab viel zu schwätzen und zu erzählen. So verging die Zeit wie im Flug.
Zum Schluss bedankten sich Doris Süsser und Peter Bauer ganz herzlich im Namen der Rollstuhlgruppe und dem Nikolaus-Stift bei dem neunköpfigen Backhausteam, das uns wieder so lecker bewirtet hatte. Sie überreichten Ilona Walz, stellvertretend für die LandFrauen, unter großem Beifall einen reichhaltigen Geschenkkorb aus dem Café Kuh. Wir freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Konzert der Alphornbläser am Nikolaus-Stift
Am Mittwoch, 17. September kamen auf Einladung der Rollstuhlgruppe sechs Bläser – fünf Männer und eine Frau – der Alphornbläsergruppe Schönbuchrand ins Nikolaus-Stift und erfreuten die zahlreich erschienenen Bewohner, Angehörige, Ehrenamtliche und Gäste mit den immer seltener zu hörenden wunderbaren Klängen ihrer Alphörner.
Der Leiter der Bläsergruppe, Peter Schweikert moderierte den Nachmittag und stellte die sechs Musiker kurz vor. Seit fast 50 Jahren gibt es die Gruppe schon, und Gerhard Schreiber, der mit großem handwerklichem Geschick schon unzählige Alphörner selbst gebaut hat, gehörte damals zu den Begründern. Peter Schweikert erläuterte immer wieder die Bedeutung der verschiedenen Alphornstücke, unter denen Walzer, Polka, Märsche und auch moderne Kompositionen mit den schönen Namen „Am Dorfrand“ oder „Der Tag erwacht“ zu hören waren. Ihren Ursprung hat die Alphornmusik in den Alpenländern, aber inzwischen ist sie auch in fast allen Ländern der Erde zu hören. Von den Zuhörern kamen immer wieder interessante Fragen wie z.B. nach Bauart und Holzart der Alphörner, die Peter Schweikert gerne und ausführlich beantwortete.
Nach dem Schlussstück – einem Blues – bedankte sich Peter Bauer unter großem Beifall der Zuhörer im Namen der Rollstuhlgruppe und des Nikolaus-Stifts bei den Alphornbläsern für den außergewöhnlichen Nachmittag. Alle Musiker waren eingeladen, den Nachmittag bei Kaffee, Kuchen, einem leckeren Bauerhof-Eis oder gekühltem Getränk im Café Kuh ausklingen zu lassen. Wir freuen uns bis zum nächsten Auftritt im kommenden Jahr.
Doris Süsser und Peter Bauer


