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Exkursion der Mondkinder des Kindergartens Hegelstraße zum Milchhof in Höpfigheim, um die Arbeit von Alexander Renz kennenzulernen

Die Mondkinder besuchen den Häslachhof in Höpfigheim mit seinen 120 Milchkühen – Ein spannendes Abenteuer! Die Mondkinder aus dem Kindergarten Hegelstraße...
Kiga HegelstraßeFoto: Kiga Hegelstraße

Die Mondkinder besuchen den Häslachhof in Höpfigheim mit seinen 120 Milchkühen – Ein spannendes Abenteuer!

Die Mondkinder aus dem Kindergarten Hegelstraße hatten einen ganz besonderen Ausflug: Mit dem Bus ging es nach Höpfigheim zu einem großen Milchhof mit 120 Milchkühen. Da das Frühlingsfest unter dem Motto: Ein Tag auf dem Bauernhof bald gefeiert wird, gaben die Erzieherinnen ihren Kindern die Gelegenheit Bauernhoferfahrungen zu sammeln. Schon die Busfahrt war für viele Kinder ein richtiges Abenteuer, manche Kinder fuhren zum ersten Mal Bus! Gemeinsam wurde aus dem Fenster geschaut, die Mitfahrenden beobachtet und aufgeregt gefragt, wann wir da sind und wir aussteigen müssen. Die Bustüren zu beobachten, wie sie selbständig auf und zu gehen, war auch eine große Erfahrung. Alle fühlten sich sicher in der Gemeinschaft ihrer Altersgruppe und gespannt wurde überlegt, was es auf dem Bauernhof alles zu entdecken gibt. Zur Vorbereitung wurden bereits Bilder vom Hof angeschaut und Wissen über die Milchproduktion anhand von Bildern theoretisch erarbeitet. Nun war die praktische Umsetzung das spannende, nachhaltige Erlebnis.

Nach der erfolgreichen Busfahrt mit 1x Umsteigen und 20 Minuten Laufweg kamen wir auf dem Hof an und wurden freundlich von Alex Renz und Nico Siller begrüßt.

Gleich am Anfang durften wir gleich in den großen Kuhstall schauen. Dort leben 120 Milchkühe, die nach Alter getrennt sind und jeden Tag dem Bauer zweimal frische Milch geben, die er alle 2–3 Tage verkauft an eine Milchfabrik in Heilbronn und zu Landliebe Produkte weiterverarbeiten lässt. Auf dem Hofladen kann man auch frische Milch für einen Euro rauslassen und Joghurt wurde auch im Kühlregal entdeckt und eingekauft. Diese frischen Produkte vom Bauer Alexander wurden mit in den Kindergarten genommen, um sie in Ruhe zu probieren oder weiterzuverarbeiten. Denn der Plan ist, aus dieser frischen Milch eigenen Joghurt zu machen und Milchreis zu kochen.

Besonders spannend war ein Futterroboter, der ganz alleine durch den Stall fährt und das Futter immer wieder zu den Kühen hinschiebt. So haben die Kühe jederzeit den ganzen Tag über etwas zu fressen.

Die Kinder staunten auch über die Technik im Stall: Der Boden wird regelmäßig elektrisch ausgemistet. Das bedeutet, dass eine Maschine den Kuhmist automatisch zusammenschiebt und über eine Anlage direkt in ein großes Güllebecken transportiert. So bleibt der Stall sauber und die Kühe fühlen sich wohl.

Natürlich wollten die Mondkinder auch die Kälbchen sehen. Die kleinen Kälber leben in eigenen kleinen Häuschen, die „Iglus“ genannt werden. Dort haben sie es gemütlich und können in Ruhe wachsen. Ein Kälbchen war sogar in der Nacht geboren. Aus dem Vorbericht wussten die Kinder bereits, dass die tragenden Kühe gesondert mit viel Stroh einen Bereich für sich bekamen, zwei Wochen lang, um in Ruhe ihr Kälbchen zu gebären. Die Kinder lernten, dass die Kälbchen besondere Pflege und eigenes Futter brauchen, damit sie gesund groß werden.

Ein weiterer Höhepunkt war der Blick in den Milchraum. Dort wird die frische Milch von den Kühen gesammelt. Die Kühe finden selbst ihren Melkplatz und werden mit der elektrischen Melkanlage gemolken, was den Tieren nicht weh tut, die Milch fließt durch Schläuche und wird in einem großen Milchtank gekühlt. Von dort wird sie alle 2 bis 3 Tage abgeholt und zu Milch, Käse oder Joghurt verarbeitet.

Die Mondkinder durften auch in der großen Scheune vespern. Dort stehen die Traktoren und der große beeindruckende Güllewagen, die der Bauer Alex für seine Arbeit auf den Feldern braucht. In dieser großen Scheune machten wir auch unsere Vesperpause. Zwischen den großen Maschinen schmeckte das Essen gleich doppelt so gut! Nachdem im Hofladen noch kräftig frische, gesunde Lebensmittel gekauft wurden, ging es um 12.00 Uhr zurück zur Bushaltestelle. Nun ging es wieder mit dem Bus zurück zur Haltestelle Kellerei in Großbottwar. Müde, aber glücklich erzählten die Mondkinder von all den neuen Dingen, die sie heute auf dem Bauernhof gelernt hatten und das war zusammengefasst:

  • Wo unsere Milch herkommt
  • Wie Kühe leben und was sie fressen
  • Dass moderne Technik den Bauern bei der Arbeit hilft
  • Wie wichtig Sauberkeit und Pflege für Tiere sind
  • Dass kleine Kälber besondere Aufmerksamkeit brauchen
  • Wie Landwirtschaft und Natur zusammenarbeiten

Die Exkursion nach Höpfigheim war für die Mondkinder ein spannender Tag voller Entdeckungen. Alle waren sich einig: Ein Besuch auf dem Bauernhof ist ein tolles Erlebnis!

Danke an Bauer Alexander Renz und

Nico Siller, die sich den Vormittag Zeit genommen haben und alle Fragen der Kinder beantwortet haben und uns Raum und Zeit gegeben haben die Eindrücke eines Milchhofes aufzusaugen und auch einen kleinen Stallduft mit nach Hause zu nehmen.

Es ist eine große Freude mit den Kindern die Welt zu entdecken und ihnen die Natur und den Lebenskreislauf kindgerecht nahezubringen.

Das Mondteam des Kindergartens Hegelstraße

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Mitteilungsblatt Stadt Großbottwar
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Ausgabe 13/2026
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