
Im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Vereinslokals „Hasentreff“ begrüßte der Moderator Michael Jalezki beim Volks- und Wanderliedersingen neben dem Musik-Quartett ToKuVoDi auch den Mundharmonikaspieler Peter Queiser. Er begeisterte die Sängerschar mit seinen Soloeinlagen. Mit dem Geburtstagsständchen für alle, die im Februar Geburtstag feierten, begann der musikalische Teil. „Im grünen Wald, dort wo die Drossel singt“, „Es steht eine Mühle im Schwarzwäldertal“, „Mein Vater war ein Wandersmann“, „Nun will der Lenz uns grüßen“, „Im schönsten Wiesengrunde“ waren die Volkslieder der ersten Staffel. Wilhelm Kleinhubbert begrüßte mit seinem eigenen Gedicht den Frühling. „Die Natur wird nun wieder lebendig und alles ringsum erwacht. Er ist nicht mehr aufzuhalten, der Frühling kommt mit Macht.“ Sandra Ehret präsentierte in Kurpfälzisch „Die missverstondene Hochzeitsbiewel“. Diethard Kuttig hat das Talent eines erfolgreichen Büttenredners. In seinem Beitrag stritten sich die einzelnen Körperteile um die Vorherrschaft. Dabei wurde deutlich, dass nur bei Einsicht und gegenseitiger Anerkennung eine harmonische Funktion erreicht wird. Ähnlichkeiten mit dem politischen Streit der Weltmächte waren überdeutlich. Richard Rauch hat seit Gründung des Volksliedersingens bis zur Umstrukturierung durch das Programm geführt. In seinem Beitrag bescheinigte er dem Alkohol einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. Denn alle von ihm aufgezählten Tiere sind Antialkoholiker und erreichten bei weitem nicht das Lebensalter des Menschen. In der zweiten Liedstaffel erklangen: „Von den Bergen rauscht ein Wasser“, „Der Winter ist vergangen“, „Geh aus mein Herz und suche Freud“, „Bergvagabunden“, „Winter ade“. „Frühling an der Bergstraße“ war der Titel des Vortrages von Rita Kraft. Es war eine bezaubernde Hommage an unsere Heimatstadt Hemsbach und die sonnige Bergstraße. „Und diese schöne Gegend ist unser Heimatland, hier dürfen wir wohnen und leben, Gott sei es gedankt.“ Donnernder Applaus war ihr Lohn. Kein Liederabend ohne Beiträge von Albin Sander in Hemsbächer Munddersproach. „Dippelschisser“ und „De Schinke“ waren seine Themen. Christa Henrich betont in ihren Beiträgen immer wieder, dass der Mensch nicht allein von Brot lebt, sondern sich durch Güte, Menschlichkeit und Nächstenliebe für die Zeit nach Beendigung der irdischen Pilgerreise vorbereiten soll. In der letzten Staffel durfte der Klassiker der Volkslieder, „Im Märzen der Bauer“, nicht fehlen. „Alle Vögel sind schon da“, „Jetzt fängt das schöne Frühjahr an“ waren einige Evergreens auf das Erwachen der Natur aus dem Winterschlaf. Mit dem Badnerlied und der Bekanntgabe des nächsten Treffens am Mittwoch, 1. April, ab 18 Uhr im „Hasentreff“ endete das Fest der Volkslieder. Unter www.youtube.com/watch ist ein Video dieses Treffens ins Netz gestellt. (hoja/red)


