
Fortsetzung Gedicht 2026
Wie schon in den letzten Jahren konnte man vom Narrengericht die aktuellen Urteile erfahren.
Die Stadtvertreter und der Bürgerausschuss haben's vernommen: Unser „Berkheim z'erscht“ ist angekommen!
Jetzt warten wir hier alle mordsmäßig gespannt,
Wieviel Festo-Gewerbesteuer-Retoure ins Berkheimer Geldsäckchen gelangt!!
In der Zollberger Eichendorfschule waren einige Goischter präsent, damit man uns künftig auch in dieser Gegend kennt.
Am Abend ging's dann runter nach Mühlhausen, bei feuchter Witterung waren die Goischter wieder am Sausen.
Mit der Startnummer 21 war'n wir im vorderen Drittel, Somit war am Ende nur etwas feucht der Häskittel.
Wie auch in Wernau am nächsten Tag, wo der Umzug eigentlich im Regengebiet lag. Jedoch kam von oben nur eine moderate Regen-Dröhnung und wir liefen gottseidank niemals gegen die Strömung.
Neuhausen hatten wir für Sonntagnachmittag gebucht. Im Laufplan hat man uns Goischter sehr lange gesucht,
Als vorletzte Laufgruppe, also ziemlich am Ende, klatschte für uns das Publikum nochmals in die Hände.
Die Goischter gaben alles – und hauten die Leute nochmal vom Hocker!
Es war sooooo geil - Selbst 'ne Schraube wurde locker!!
Man hat sich mit letzter Kraft zum Umzugsende geschleppt und sich danach in der Rettich-Bar wieder aufgepeppt!
Am Rosenmontag stand dann die Alb auf der Liste, Goischter samt Waschweiber waren wieder mit dem Bus auf der Piste.
Leckereien gibt's zuhauf, macht Bernd die Thermophore auf:
Schnitzel, Fleischküchle und Leberkäs waren im Kübel, und diesmal sogar Schweinebraten mit Zwiebel!
Die Waschweiber hatten Wiesensteig angepeilt.
Wir Goischter sind weiter nach Westerheim geeilt.
Ganz gemütlich und ohne Hetzerei, denn wir waren erst bei den Letzten dabei.
Wind und Schnee peitschten um Larve und Ohren,
Die Hände ganz schön kalt gefroren, so trotzten die Goischter dort Wetter und Wind, und verteilten trotzdem noch Süßigkeiten an Mutter und Kind.
Es war ein hart erkämpfter Spaß, das Häs am Ende war: patsch-nass!
Und trotzdem hat es ungelogen am Abend noch ein paar Goischter nach Hofen gezogen.
Die ganze Nacht oder nur für ein paar Stunden?
Auf jeden Fall hat man sie am nächsten Tag dort wiedergefunden.
Zum Umzugbeginn hat die Sonne noch gescheint, doch als wir losliefen, hat der Himmel leider geweint.
Die Goischter-Laune ließen wir uns aber nicht vermiesen und taten mit dem Publikum die Fasnet voll genießen.
Durchgenässt mit Pauke und Hupe gingen vor der Rückfahrt noch manche in die Hallen-Trockenstube.
Mit Klein und Groß hatte man dort Spaß und gab im Bob nochmal so richtig Gas.
Im Metropolitan dann abends angekommen, wurde die notwendige Stärkung endlich zu sich genommen.
Danach noch zurück nach Berkheim mit dem Bus.
Die Fasnet beerdigt - und dann war Schluss!
So schließt sich nun wieder mal der Fasnetslauf und ich hör mit dem Dichten auf!
Nächstes Jahr sind hoffentlich wieder alle mit dabei!
Darauf ein 3 faches:
Goischter-Hui - Goischter Hui - Goischter Hui!
Joachim