
Am Schmotzigen wurde die närrische Zeit traditionell von den Hemdglonkern lautstark eingeläutet. Nach der Befreiung des Kindergartens und einer stärkenden Narrensuppe verwandelte sich die gut besuchte Pfarrscheuer am Nachmittag in eine bunte Bühne für die Kinderfasnet. Beim anschließenden Narrenbaumstellen wurde gemeinsam gefeiert, bevor es in der Pfarrscheuer bis tief in die Nacht hoch herging. Zahlreiche kreative Mäschkerle-Gruppen sorgten mit fantasievollen Kostümen und originellen Einlagen für beste Stimmung.
Der Fasnet-Freitig gehörte den verkleideten Kindern, die mit ihren eingeübten Fasnet-Spüchle durchs Dorf zogen und so manch süße Gabe „erheischten“.
Am Samstag nahmen die Hannesle am Fasnetumzug in Wernau teil. Mit vielen Hästrägern erlebten wir einen langen, aber rundum gelungenen Umzug.
Der Sonntag führte uns zu unseren Narrenfreunden ins benachbarte Möhringen. Beim stimmungsvollen Umzug durchs Städtle waren wir ebenfalls zahlreich vertreten. In der Angerhalle erwartete uns anschließend ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.
Am Fasnet-Mäntig versammelten sich die Eßlinger Narren kunterbunt geschmückt am Narrenbaum in der Dorfmitte. Bei durchwachsenem Wetter zog die Narrenschar gemeinsam durchs Dorf. Für das leibliche Wohl war mit Spiegeleibrot, Wienerle, Fasnetküchle und weiteren Köstlichkeiten bestens gesorgt. Liebevoll eingerichtete Besenwirtschaften luden unterwegs zum Verweilen ein. Später klang der Tag bei einem gemütlichen Absacker im Narrenhäusle aus.
Zum Abschluss der Fasnet wurde am Dienstag der Narrenbaum gefällt und die närrische Zeit am – nur langsam entzündeten – Funkenfeuer verabschiedet. Beim traditionellen Baumstellervesper im Narrenhäusle ließ man die Fasnet bei Wurst- und Eiersalat gemeinsam ausklingen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Besenwirtschaftsbetreiber, Besucher, Hästräger und Helfer, die zum Gelingen der Fasnet 2026 beigetragen haben!
Es grüßt
der Zunftrat
PS: Es goht degegä!


