
Gedicht 2026
Am 6. Januar „Top in Schuss“ waren wir noch, heute wohl eher etwas müde am Aschermittwoch.
Blickt man jedoch in die müden Augen der Gesichter, blinken bei vielen ganz hinten immer noch kleine Lichter!
Die Fasnet wurde eröffnet am Brunnen der Narren, So ging es wieder los mit dem Fasnets-Karren.
Nach Baltimore stand Göppingen zuerst auf dem Plan, unsere neuen Guggalieder kamen beim Umzug super dort an.
Laufgruppe und Guggenmusik performten wie im Traume und animierten das Publikum mit der „Guten Laune“.
Beim Narrenbaumstellen war das Hallenprogramm der Knüller! Bei uns in der Küche war es eher der Brüller!
Im Nachtumzug in Gosbach dann gingen an vielen Instrumenten die LED-Lichter an.
Die Temperaturen waren knackig, und die Guggenmusik spielte zackig.
Damit keinem nach dem nächtlichen Marschieren womöglich die Nase und Hände eingefrieren,
Begaben sich danach dann alle in das Festzelt oder die Halle.
Gut aufgewärmt dann zu später Stunde drehte mancher noch in in der Berk-Hexen Nacht eine Runde.
Dieses Jahr hat man ja mit Freude vernommen, es dürfen auch andere Figuren als Hexen kommen!
Sonntags Rechberghausen gehört bei uns zur Tradition. Etwas verwundert geschaut haben wird aber schon:
Unser TreAkt-Stand nicht da! Eine Enttäuschung bei allen. Er ist wohl dem Rotstift zum Opfer gefallen.
Dann mit den Berkheimer Narren ein Wochenende auf Tour: Nach Allmendingen und Betzingen führte die närrische Spur.
In Allmendingen war's dunkel - in Betzingen gab's Tageslicht, doch die Lichtverhältnisse stören uns Narren meistens nicht.
Augen zu und durch war das Motto der Stunde. So drehten wir zusammen manch fröhliche Runde.
Kaum eine Woche später, da liefen wir dann ein zur Hallen-Fasnet in Kleinsachsenheim.
Die Goischter-Guggen glänzen nicht mit Masse, aber unsere Musik, die ist halt klasse!
Vom Publikum ist keiner mehr gehockt. Wir haben den ganzen Saal gerockt!
Nur kurz war die Pause zum Regenerieren, dann taten wir schon wieder in Althütte marschieren.
Den Bus parkt man am Friedhof wie schon zuletzt. Und mancher Goischt gleich mal auf die Toilette dort wetzt.
Durch die Wolken drückte sich die Sonne, das war für uns alle eine Wonne.
Startnummer 27 - wir war'n im vorderen Drittel, und bei den Temperaturen dampfte es schnell unter den Kitteln.
Fertig mit Laufen! - Kurz ein Gruppenfoto geschossen, dann haben wir den Nachmittag dort richtig genossen:
In der Gartenwirtschaft von Eddis Biker Residenz machten wir uns bei Sonnenschein einen schönen Lenz.
Am Sonntag war die Anfahrt moderat, denn in Deizisau beim Umzug waren wir am Start.
Quasi ein Heimspiel aus Sicht der Distanzen, drum kannte man auch viele, die dort rumtanzen.
Goischter mittendrin - und man höre und staune: Wieder mal Mega-Stimmung bei unserer „Guten Laune“.
Am Schmodo in Berkheim schon viele auf uns warten. D'rum ging es zuerst mal in Kitas und Kindergarten.
Nach der Begrüßung durch Superhelden, Prinzessinnen oder Piraten haben wir den Kleinen unsere Narrenrufe verraten.
Von allen Seiten wurden die Larven untersucht, und die Mutigen haben auch mal das Aufsetzen versucht.
Dann zur Schülerbefreiung in die Schillerschule wie immer, die Schüler warteten schon in ihrem Klassenzimmer.
Im Pausenhof flogen dann die Löcher aus dem Käse, als alle liefen in der großen Polonaise.
Doch müde waren wir Narren noch nicht: Beim Ladenhopps sah man manch' bekanntes Gesicht.
Treffpunkt zu Beginn war das Pfarramtbüro. Warum? - Na da konnte Frau nochmal aufs Klo.
Den lieben Gott taten wir dort d'rum bitten, doch nicht zuviel Wasser auf uns Narren zu schütten.
Jaaaa - er hat uns tatsächlich erhört. und mit dem Schütten etwas aufgehört!
So bewegte sich ein kleiner Umzug mit allen, um im Pflegeheim die betreute Party mit Guggenmusik zu beschallen.
Beim großen Gruppenbild am Meisenstecken stand keiner steif. Die Runde ging weiter zum Physio-Live.
Danach noch beim Schorschi ein Konzert gegeben, die Post ging dort ab - so sind wir eben!
Vorm Tattoo-Studio und Blumenladen noch kurz aufgespielt, belohnt mit Perlwein - gut gekühlt!
Nach dieser intensiven Sause genoss man eine kleine Trockenpause.
Man hat nicht lange warten müssen, dann ging es weiter mit dem Fahnenhissen.
Mit Trara und mit Bumm-Bumm zogen wir dann zum Hasenheim um.
Fortsetzung folgt……