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FC Theatergruppe – Aufführungen vom 12.12. bis 14.12.2025

Theateraufführungen waren wieder einmal ausverkauft. Zum „Mord im Hühnerstall“ , einem Schwank in drei Akten von Regina Rösch, wurde mit einem...
Gruppenbild der Darsteller
Foto: Willi Reichert

Theateraufführungen waren wieder einmal ausverkauft.

Zum „Mord im Hühnerstall“, einem Schwank in drei Akten von Regina Rösch, wurde mit einem Flyer im Mitteilungsblatt eingeladen.

Eines vorweg, es gab keinen Mord! Lediglich die Zuschauer wurden lange in dem Glauben gelassen, dass Lisbeth (Beate Schneider), Sophie (Beate Spitz) und Karl-Josef (Willi Reichert) für einen Mord an Alfons (Steffen Sprißler-Posabella) in Frage kommen. Und diese drei versuchten mit allen Mitteln, die vermeintliche Leiche verschwinden zu lassen. Da übliche Mittel, wie zum Beispiel ein Teppich, nicht zur Verfügung standen, hatten die Protagonisten die unglaublichsten Ideen, wo die „Leiche“ versteckt werden könnte. Noch dazu gab es die Ermittler Horst Derrik (Alex Mergl) und Harry Kleiner (Felix Kurz), die den beiden Feriengästen Agathe (Christine Edelmann) und Sabine (Nina Müller) wegen Diebstahl, Betrug und Heiratsschwindel auf der Spur waren. Unterstützt wurden die Ermittler vom übereifrigen Bullen von Jöhlingen (Christian Heer), der auch nicht immer nüchtern die Ermittlungen führte und immer ohne Handschuhe den vollen Durchblick hatte.

Doch bevor es zum „Mord“ kommen konnte, waren die beiden Junggesellen Alfons und Karl-Josef mit den Feriengästen Agathe und Sabine unterwegs, um eine Liebesnacht zu erleben. Die beiden Schwestern Lisbeth und Sophie waren bereit, mit allen Mitteln, das zu verhindern. So kam es zu vielen unglaublich lustigen Szenen, bei denen es auch immer wieder um den Hahn Otto von Lisbeth ging, den Alfons am liebsten im Suppentopf gesehen hätte.

Kompliziert wurde es, als der eineiige Zwillingsbruder von Alfons, der Max (Doppelrolle: Steffen Sprißler-Posabella) auftauchte. Da so ein Beamter hart im Nehmen ist, hatte Alfons aber den „Anschlag“ überlebt und sich als seinen Bruder Max ausgegeben, der kurzfristig wegen seines Blinddarms ins Krankenhaus musste. Als er sich zu erkennen gab, waren schließlich alle froh, kein Mörder zu sein und so gab es auch keine Leiche.

Aber zu einer Verhaftung kam es dann trotzdem noch. Die beiden Feriengäste, die es auf Alfons Geldkassette abgesehen hatten, wurden abgeführt. Am Ende gab es wieder die gleichen weiblichen und männlichen Ladenhüter wie zu Beginn des Stücks.

Die Spieler der Theatergruppe waren so großartig und wieder mal einzigartig. Sie haben das Publikum total begeistert und mitgerissen, sodass dieses die Spieler erst nach lang anhaltendem Beifall von der Bühne entlassen hat.

Nach der reinen Spielzeit von ca. zweieinhalb Stunden und dem tosenden Beifall des Publikums übernahmen der neue FC-Vorstand Marc Eckert, der auch mit der Begrüßung einleitete, und Dennis Schmiglewsky, wieder das Mikrofon. Sie bedankten sich bei den oben genannten Darstellern, der Souffleuse Nicole Burger, bei den beiden Bühnengestaltern Alexander Mergl und Dennis Schmiglewsky für die phänomenale und imposante Kulisse, bei Thomas Widmann für den Bühnenbau und die Bühnentechnik, bei allen Helfern und natürlich auch dem wunderbaren Publikum.

Der Sonntagmittag war zum Ausklang der Vorführungen der Kaffee- & Kuchentag. Die Abteilung der Guggemusik hatte ein riesiges Angebot an Kuchen, von dem reichlich Gebrauch gemacht wurde. Vielen Dank an alle Kuchenspender und Helfer.

Vielen Dank an unser wunderbares Publikum, das an allen drei Tagen nicht nur viel Beifall spendete, sondern auch das Schweinchen fütterte. Vielen Dank!!!

Wir wünschen allen ein gesundes neues Jahr 2026, verbunden mit dem Wunsch, euch alle wiederzusehen, wenn es wieder heißt: „Theater im Martinussaal 2026“.

Mehr Informationen und Bilder zu diesem Stück gibt es wieder auf der Homepage unter FC Viktoria Jöhlingen 1911 e. V. Theatergruppe (fc-joehlingen.de).

Erscheinung
Amtsblatt Gemeinde Walzbachtal
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Ausgabe 02/2026
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