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Festliche Konfirmation mit vielen Beiträgen und Beteiligten

Am 11. Mai wurde in der Mauritiuskirche die Konfirmation als Abnschluss des Konfijahres gefeiert. Die Konfirmanden hatten sich gut auf den Tag vorbereitet...
Elf Konfirmanden und ca. 15 Jugendmitarbeiter des KonfijahresFoto: Maria Findeis

Am 11. Mai wurde in der Mauritiuskirche die Konfirmation als Abnschluss des Konfijahres gefeiert. Die Konfirmanden hatten sich gut auf den Tag vorbereitet und ihre Themen des Konfijahres bearbeitet.

Zuerst erzählten Tim, Fabian und Christian über die verschiedenen Konficamps und Jugendfreizeiten, die die Gruppe im Laufe des Jahres erlebt haben. Dann folgten Lena, Lucy und Samanthga. Die hatten sich die Geschichte mit der Versuchung Jesu durch den Teufel ausgesucht und das Ganze sogar in Szene gesetzt. Jesus soll davon abgehalten werden, seinen Auftrag, die Menschheit zu retten, durchzuziehen. Auch sonst kann diese Geschichte uns zeigen, so eine Konfirmandin, dass es sich lohnt, manchmal durchzuhalten.

Die Konfirmanden moderierten in diesem Jahr erstmals selbst ihre Beiträge.

Marlon berichtete davon, woher das Wort Teufel kommt und was es auf Griechisch bedeutet.

Amelie und Jana machten weiter mit dem Thema „Verfolgte Christen“. Weltweit werden jährlich 380 Millionen Menschen, zumeist Christen, wegen ihres Glaubens verfolgt. Das fängt bei Diskriminierungen an und endet oft bei Gewalt und Gefahr für Leib und Leben. In einem Kahoot, bei dem 60 Teilnehmer per Handy mitmachen konnten, wurden die Ergebnisse ihres Vortrags auch nochmals lerntechnisch überprüft.

Last not Least hatten sich Valentin und Florian mit der Frage beschäftigt: „Wie kommt man eigentlich in den Himmel?“ Zunächst zeigten sie ein Interview mit Mötzingern. Dann Ausschnitte des Films „6000 Punkte für den Himmel!“ Darin wurde klar, dass Herr Wagner, dessen Lebensleistungspunkte im Warteraum vor der Ewigkeit zusammengezählt wurden, gerade mal auf 45 Punkte kam. „Wer alle Versuche ablegt, es aus eigener Kraft in den Himmel zu kommen und sich stattdessen die 6000-Punkte-Karte von Jesus kostenlos schenken lässt, der hat hier freien Eintritt!“ – das war die Botschaft des Filmes. Gleichwohl – so Valentin – sei es nicht schlecht, auch ein paar gute Werke zu vollbringen während seines Lebens, auch wenn die für die Frage der Ewigkeit unerheblich seien.

In seiner kurzen Predigt ging Pfr. Taut auf die veränderte spirituelle Situation in der westlichen Welt ein. 25.000 junge Erwachsene hätten sich an Ostern in der Katholischen Kirche allein in Frankreich taufen lassen. Es scheint, dass die jungen Menschen keine Show mehr wollten, sondern Dinge, die sich als wahr bewährt hätten.

Auch in diesem Jahr konnten sich die Konfirmanden auswählen, ob sie von Patentante, Bruder, Eltern oder Freunden eingesegnet wurden. Eine Möglichkeit, das „Priestertum aller Gläubigen“ (Luther) zu praktizieren, die gerne in Anspruch genommen wurde.

Am Ende – es war ja Muttertag – überreichten die Konfirmanden ihren Müttern noch eine rote Rose als Dankeschön.

Begleitet wurde der Gottesdienst von der 5-köpfigen Band, die auch im Hilft-Ja-Nix-Gottesdienst spielt.

Im Anschluss war der Pfarrgarten geöffnet für Familien und Gruppenphotos.

Die Mauritiusgemeinde dankt allen Beteiligten und wünscht den Konfirmanden Gottes Segen für den weiteren Lebensweg. Einige haben sich bereits für die Jugendfreizeit in Italien angemeldet.

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