Flammen lodern aus einem Papierkorb, ein Zischen ertönt, Wasser regnet – kurze Zeit später ist der Brand gelöscht. „Gar nicht so schwer“, stellte eine Schülerin der achten Klasse des Hebel-Gymnasiums fest, nachdem sie das Feuer erfolgreich bekämpft hatte. Dabei handelte es sich um eine Übung im Rahmen des jährlich stattfindenden Feuerlöschtrainings.
Dieses ist fester Bestandteil der Brandschutzerziehung, die im Chemieunterricht des Hebel-Gymnasiums verankert ist. Nach einer theoretischen Einführung übten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs an einem Trainingsgerät, echte Flammen sicher zu löschen.
Besonders eindrucksvoll war die Demonstration einer Fettbrandverpuffung: Wird brennendes Fett – fälschlicherweise – mit Wasser gelöscht, entsteht eine meterhohe Flammensäule, deren enorme Hitze selbst in einigen Metern Entfernung noch deutlich spürbar ist. Umso einfacher und sicherer ist es, die Flammen durch das Abdecken mit einem Deckel zu ersticken – eine Maßnahme, die die Hebelianerinnen und Hebelianer selbst ausprobieren durften.
Durchgeführt wurde das Feuerlöschtraining von Chemielehrer und Sicherheitsbeauftragten Hannes Steffen Henn. Das Hebel-Gymnasium dankt dem Freundeskreis für die großzügige Unterstützung sowie der Firma Brandschutz Konrad für die verlässliche Kooperation. (hsh)


