
Die Feuerwehr Malsch macht auf den bundesweiten Rauchmelder-Tag aufmerksam. Er findet dieses Jahr am Freitag, 13. Februar, sowie am Freitag, 13. März, statt.
Rauchmelder retten in Deutschland durchschnittlich 4,1 Menschen pro Tag vor gesundheitlichen Schäden oder sogar dem Tod, wie eine Auswertung der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ von Dezember 2019 bis Februar 2020 ergab. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, denn im Tiefschlaf riecht der Mensch nichts.
Freitag, der 13., kann demnach zum Glückstag werden. Der Rauchmelder-Tag ist ein guter Anlass, um Ihre Rauchmelder zu überprüfen und sich mit dem Thema Rauchmelder zu befassen.
Hierfür genügt ein Drücken auf die Prüftaste. Ertönt ein Prüfton, ist der Rauchmelder in Ordnung; hören Sie keinen Prüfton, tauschen Sie entweder die Batterie aus (nur bei Rauchmeldern mit nicht fest eingebauter Batterie) oder tauschen Sie den Rauchmelder aus. Alternativ könne man auch Hausverwaltung bzw. den Vermieter kontaktieren und den Rauchwarnmelder austauschen lassen.
In Baden-Württemberg gilt nach der Landesbauordnung seit Juli 2013 für Neubauten und seit Ende 2014 für alle bestehenden Bauten die Rauchwarnmelderpflicht. Die Rauchmelder müssen in Schlafräumen (auch Gäste- und Kinderzimmer) sowie in Fluren und Gängen, die als Rettungswege zu diesen Schlafräumen dienen, angebracht werden.
Diese Vorgaben gelten sowohl für Wohnungen als auch für bestimmte andere Gebäude, in denen Menschen schlafen können, wie das Innenministerium Baden-Württemberg beschreibt. Die Feuerwehr Malsch empfiehlt, Rauchwarnmelder auch im Wohnzimmer zu platzieren.
Die wenigsten Menschen haben einen Plan, wie sie bei einem überraschenden Brand in der Wohnung richtig reagieren sollen. Vor allem nachts, wenn man durch den Alarm des Rauchmelders aus dem Schlaf gerissen wird, gilt es, schnell zu reagieren.
In der Regel hat man nach Auslösen des Rauchmelders nämlich nur 120 Sekunden Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Hinzu kommt, dass ein Brandfall ein höchst erschreckendes Erlebnis und von den Betroffenen mangels Erfahrung auch nicht einzuschätzen ist. Daher wird von der Feuerwehr dringend empfohlen, sich vorher mit der ganzen Familie darüber Gedanken zu machen.