Unter Mithilfe vieler Freiwilliger (NABU, BUND, Omas for Future u. a.) legte die Stadt im letzten Oktober verschiedene Blühstreifen an.
Blühstreifen, die neue Räume für bedrohte Pflanzen und Tiere schaffen sollten und so einen kleinen Beitrag gegen das katastrophale Artensterben leisten.
Jetzt sind erste Ergebnisse zu sehen.
Klatschmohn leuchtet uns entgegen!
Einige Ältere erinnern sich vielleicht noch an bunte Äcker und Felder, auf denen zahlreiche Wildblumen blühten. Von den 350 Ackerpflanzen sind, durch Spritzmittel (Breitbandherbrizide), viele bereits ausgestorben oder an den Rand des Aussterbens gebracht.
Dies bedeutet nicht nur einen Verlust an Vielfalt und Schönheit, sondern führt zu einem dramatischen Insektensterben, das, wenn wir ihm nicht gegensteuern, sich auch auf unsere Nahrungsvielfalt auswirken wird.
Der blühende Klatschmohn bietet eine reichhaltige Bienenweide. Die üppigen Pollenvorräte freuen nicht nur Honigbienen, sondern sie sind für bedrohte Wildbienen (Sandbienen, Furchenbienen, Mohn- und Mauerbiene) wichtige Überlebensräume.
Freuen Sie sich mit uns an der Musik und Farbe des Sommers!
U. Thaa-Klein
filderstadt@omasforfuture.de


