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Finale der Heimattage: Die Festtage gehen, das Gefühl bleibt

Es war ein fulminantes Finale eines Jahres, das in Weinheims Geschichte eingehen wird: Das Konzert des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg mit der...
Drei Personen, zwei Männer, eine Frau, stehen in einer Halle mit dem Rücken zum Publikum. Sie lächeln in die Kamera.
Innenminister Thomas Strobl (l.) übergab die Heimattage-Plakette an Weinheims OB Manuel Just und die Heimattage-Beauftragte Ada Götz.Foto: Stadt Weinheim

Es war ein fulminantes Finale eines Jahres, das in Weinheims Geschichte eingehen wird: Das Konzert des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg mit der Überreichung der Heimattage-Plakette und Wertschätzung durch Innenminister Thomas Strobl in der mit rund 700 Besuchern voll besetzten Stadthalle war noch einmal ein abschließender Höhepunkt der Heimattage Baden-Württemberg.

Das Motto lebte noch einmal deutlich spürbar auf: „Heimat ist ein Gefühl“. Dieses Motto, so Strobl, „hat mich von Anfang an überzeugt“.

Sowohl Oberbürgermeister Manuel Just als auch Thomas Strobl, der als Innenminister auch Schirmherr der Heimattage ist, spannten in ihren Grußworten den Bogen vom ehrenamtlichen Engagement der Heimattage hin zu dessen gesellschaftlicher Relevanz – auch als Rezept gegen demokratiefeindliche Tendenzen. „Die Kommunen sind die Herzkammer der Gesellschaft“, beschrieb Strobl. Deshalb sei es wichtig, dass eine Stadtgesellschaft wie in Weinheim „gemeinsam Gutes schafft“, um auch bei Angriffen auf die Demokratie Zusammenhalt zu beweisen. „Es gibt leider immer wieder Tendenzen, unsere Gesellschaft zu spalten“, so Strobl. Projekte, wie die Heimattage, die eine Stadtgesellschaft stärken, seien klare Signale gegen diese Tendenzen. „Und das haben Sie in Weinheim ganz großartig gemacht, auch über die Region und in die ganze Republik hinaus“, rief er den Besuchern zu. OB Just hatte zuvor dasselbe Thema angeschnitten. „Es ist im Moment angesichts wirtschaftlich schwieriger Zeiten und der Gefahr gesellschaftlicher Zerwürfnisse wichtiger denn je, dass die Menschen in einer Stadt zusammenrücken und Gemeinsamkeiten suchen“, erklärte er und sagte weiter: „Weinheim war die Wohlfühlhauptstadt Baden-Württembergs.“ Dies habe die Menschen in dieser Stadt mit Stolz erfüllt und ihnen Identifikation verliehen. So sei es gelungen, der Stadtgesellschaft mit einer Vielzahl von Projekten und Aktionen ein ganz besonders „Wir-Gefühl“ zu geben, die Gewissheit, dass man gemeinsam und miteinander etwas bewegen kann. Just benannte exemplarisch die Häkelausstellung, den Liederweg, den Gemarkungs-Rundweg oder auch die Internationalen Picknick-Veranstaltungen auf der Schlossparkwiese. Sein Resümee: „Diese Heimattage waren eine ganz großartige Gemeinschaftsleistung der Weinheimerinnen und Weinheimer, der Menschen dieser Stadt – und dafür möchte ich an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön sagen!“

Gemeinsam mit Heimattage-Projektleiterin Ada Götz nahm OB Just aus den Händen des Ministers die hochwertige Heimattage-Plakette entgegen, die jeweils die Heimattage-Stadt als Erinnerung verliehen bekommt. Auch Ada Götz bedankte sich noch einmal persönlich bei allen Akteuren, Förderern und Sponsoren des Jahres.

Das Landespolizeiorchester unter der Leitung des Trossinger Musikprofessor Stefan R. Halder begeisterte die Zuschauer mit einer enormen Bandbreite des Repertoires und einer ansteckenden Spielfreude. Es war der erste Auftritt der Truppe in Weinheim. „Das beste Blasmusik-Orchester zwischen dem Äquator und dem Nordpol“, schmunzelte Strobl, der auch oberster Dienstherr des Orchesters ist. Die Musiker, allesamt Profis ihres Fachs, rechtfertigten diese Vorschusslorbeeren mit einem glanzvollen Auftritt, der sogar – durchaus erwähnenswert bei einem schwäbisch besetzten Ensemble – mit dem Badner Lied mündete.

OB Just fasste am Ende eines bewegenden Abends zusammen: „Die Heimattage Baden-Württemberg, sie wirken in die Zukunft!"

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exklusiv online
von Redaktion NUSSBAUMRedaktion NUSSBAUM
04.12.2025
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