Wiernsheim. Im Rahmen seiner Bürgermeistertour durch den Wahlkreis Enz machte CDU Landtagskandidat Nico Gunzelmann auch in seiner Heimatgemeinde Wiernsheim Halt. Gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Enz diskutierte er über die Herausforderungen der Förderlandschaft und die Bedeutung von erneuerbaren Energien.
Ein zentrales Thema war die zunehmende Komplexität des Investitionszuschusswesens. „Der Wulst an Förderprogrammen ist für kleine Kommunen kaum noch zu durchblicken“, kritisierte Bürgermeister Enz. Statt vieler kleiner Programme, die oft mehr Bürokratie als Nutzen bringen, brauche es wenige, aber gezielte Investitionsprogramme für zentrale Bereiche wie Schulen, Kitas, Feuerwehr oder Innenentwicklung. „Wir müssen die Förderlandschaft eindampfen und praktikabler machen“, unterstreicht Gunzelmann die Forderungen von Enz.
Auch die erneuerbaren Energien standen im Fokus. Bürgermeister Enz betonte, dass Windkraft und andere erneuerbare Energien notwendig sind, die Kommunen dabei aber auch finanziell profitieren müssen. „Erneuerbare Energien sind wichtig für die Zukunft, aber sie dürfen nicht allein auf dem Rücken der Kommunen umgesetzt werden“, so Gunzelmann.
Beide waren sich einig, dass Kommunen wieder mehr Handlungsspielraum benötigen, um eigenständig und effizient agieren zu können. „Kommunale Selbstverwaltung bedeutet, dass Kommunen sich selbst versorgen können – und das muss auch in der Förderpolitik berücksichtigt werden. Weniger Bürokratie, mehr Klarheit und gezielte Unterstützung sind der Schlüssel“, betonte Gunzelmann.
„Ich danke Herrn Enz für seine Zeit und für seinen Einsatz für meine Heimatgemeinde Wiernsheim!“, so Gunzelmann abschließend.