Großes Klangvolumen entwickelte der Chor als Furien und Hades-Wächter, die dem armen Orpheus, der um Einlass bat, immer wieder ein resolutes „No!“ entgegenschleuderten. Aber Orpheus herzerweichender Gesang rührt sie letztendlich doch und so kann er das Totenreich betreten und Euridice finden. Gluck, gönnt der Geschichte, im Gegensatz zur griechischen Sage, ein glückliches Ende. Und so konnten die Sängerinnen und Sänger das Happy End freudig und stimmgewaltig mit dem fulminanten Chor „Trionfi Amore“ feiern und damit den Triumph der Liebe über den Tod hochleben lassen. Das Publikum zeigte sich begeistert und sparte nicht an Applaus für diese gelungene Aufführung. Von Carmen Diemer-Stachel