
BRIGHTLIGHT setzte auf Klangfarben und Genauigkeit mit „All my Love“ von Coldplay, „L.O.V.E.“ von B. Kämpfert und „Perfect Love“ von K. Hill. Hier zeigte sich, wie sorgfältig die verschiedenen Chöre an ihrem jeweiligen Profil arbeiten. Jeder Auftritt hatte seine eigene Handschrift.
Der KONZERTCHOR setzte mit Giuseppe Verdis „Trinklied“ und dem berühmten „Va pensiero“ einen neuen Akzent. Das waren Stücke, die Raum brauchten und ihn auch bekamen. „Va pensiero“, der Chor der Gefangenen, brachte jene Wucht mit, die man nicht aufblasen muss. Sie ist einfach da, wenn die Stimmen tragen und der Klang geschlossen nach vorne geht.
Dazu kamen die Solisten Carolin Samuelis-Overmann und Sabine Reiser als Sopran sowie H.J.- Delecluse, H.J. Rutsch und M. Hennige als Tenor. Sie setzten an mehreren Stellen Glanzpunkte, die Klavierbegleitung von Thomas Adelberger hielt das große Programm verlässlich zusammen. An den Dirigaten von Fabio Freund, Claudia Grünberg und Hans-Josef Overmann ließ sich ablesen, wie viel Probenarbeit, Abstimmung und musikalische Disziplin hinter einem Abend wie diesem stehen. Am Ende kamen alle Chöre zusammen. Das Bild hatte Kraft: Sängerinnen und Sänger auf der Bühne und davor, dicht nebeneinander, die Notenmappen in der Hand, der Saal voll besetzt, viele Handys oben, viele Blicke nach vorn. Mit „I Have a Dream“ und schließlich „Thank You For The Music“ von ABBA fand die Jubiläumsfeier zu ihrem Abschluss. BRAVO - das war ein wunderbarer Abend und für ein solches Jubiläum mit gerade diesem Musikstück der Jubiläumsfeier der Liedertafel anlässlich ihres 130-jährigen Bestehens ein gelungener Abschluss. Nichts fasst den ganzen Abend besser zusammen als der Titel dieses Popstücks von ABBA. (Auszüge aus dem Art. von FWU 30.04.26, Leimenblog)


