
Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) ist in den Laubwäldern Europas und weiter östlich bis in den asiatischen Raum beheimatet. Im Frühling sind diese weißen Blüten-Teppiche typisch in Buchen- und sommergrünen Eichenwäldern. In Deutschland ist das Buschwindröschen nahezu flächendeckend verbreitet. Man findet es lediglich nicht in weitgehend waldfreien Regionen, wie z.B. an der Küste.
Anders als viele Zierpflanzen ist das Buschwindröschen kein Import aus Übersee, sondern ein natürlicher Bestandteil der europäischen Flora. Bereits seit der letzten Eiszeit ist es als Wildpflanze hier heimisch. Historisch taucht es in Kräuter- und Pflanzenbüchern ab dem späten Mittelalter auf (z.B. Vitus Auslasser 1479, Hans Weiditz 1532).
Uwe Schmietainski für die NABU Foto AG
(https://nabu-foto-ag.de/)