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Fragen von Bürgern und Ortschaftsräten an die Verwaltung

Am Anfang jeder Sitzung haben Bürger und Ortschaftsräte die Möglichkeit Anliegen vorzubringen, Räte bzw. deren Fraktionen Anträge zu stellen. So regte...
Historisches Produktionsgebäudeauf dem Areal von Durst MalzFoto: goe

Am Anfang jeder Sitzung haben Bürger und Ortschaftsräte die Möglichkeit Anliegen vorzubringen, Räte bzw. deren Fraktionen Anträge zu stellen. So regte ein Besucher an, städtische Zuschüsse für z.T. kostspielige private Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser zu gewähren. ORin Isabel Kiefer bat um Prüfung, ob Fördermittel von der KfW zu erhalten seien. Die Ablastung und Verengung der Brücke über die Esenbahn sowie die bestehende Beschilderung verhindern offenbar nicht, dass schwere Fahrzeuge bei der Brücke ankommen und diese z.T. passieren, so die Beobachtung von ORin Martina Füg. Ihre Kollegin Sigrid Gerdau forderte deshalb weitere Maßnahmen gegen das überlastige und zu schnelle Befahren der Brücke. Der Ortschaftsrat hatte bereits früher eine weiträumige Wegweisung für solche Fahrzeuge über den Bahnübergang angeregt. OR Tobias Dammert wollte wissen, wie verfahren werde, wenn die Brücke vorzeitig nicht mehr befahren werden könnte. Ortsvorsteher Uwe Freidinger verwies auf den Bahnübergang, auch während der Bauphase Ende der 2020er Jahre. Ausschließlich für Feuerwehr und Rettungsdienste sei dann die Zufahrt von Bruchsal und Helmsheim über Feldwege ins Auge gefasst. Auch deshalb sei der Erhalt der Brücke bis zum Neubau für den Ort so wichtig.

OR Daniel Schwedes lobte die Neugestaltung und Ausstattung des Waldspielplatzes und fragte nach Ergänzungen. Förster Manuel Mannuss verwies auf Grenzen, die ihm bei dem Projekt sowohl finanziell wie personell gesetzt seien. Sitzbänke und ein Tisch seien noch dieses Jahr vorgesehen. Auf die künftige Entwicklung bei der Malzfabrik angesprochen erklärte der Ortsvorsteher, die Firma werde ihre Geschäftstätigkeit in Heidelsheim noch dieses Jahr beenden. Zur künftigen Nutzung des Areals gebe es Gespräche. Von den Baulichkeiten sollen die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude erhalten bleiben, ORin Sigrid Gerdau wollte wissen, ob es die von der Stadt bisher durchgeführte Rattenbekämpfung noch gebe. Aus der Bürgerschaft habe sie Hinweise auf ein erhöhtes Aufkommen der Nager erhalten. Nach der Fertigstellung der Erschließung des Gewerbegebiets wunderte sich ORin Kiefer, dass die Bebauung noch nicht begonnen habe. Laut Ortsvorsteher sind die Grundstücke an Gewrbetreibende vergeben. Er informierte das Gremium, dass Umbau und Ausbau der ehemaligen real-Immobilie derzeit nicht im Zeitplan liege. Der Umfang der erforderlichen Arbeiten sei umfangreicher als ursprünglich angenommen. goe

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