Mitte März traten 22 Neunt- und Zehntklässler:innen der Ellentalgymnasien die Fahrt in die französische Partnerstadt Sucy-en-Brie an. Die Pariser Vorstadt liegt rund 600 Kilometer von Bietigheim-Bissingen entfernt. Nach rund acht Stunden Fahrt wurden sie in der Schulmensa des Lycée Christophe Colomb von ihren Austauschpartnerinnen und -partnern mit einem kleinen, selbstgemachten Buffet empfangen, bevor es weiter zu den Gastfamilien ging.
Der erste Ausflug führte die Jugendlichen direkt nach Paris. Am Vormittag sammelten die Teilnehmenden bei einer ausgiebigen Rallye durch die Stadt viele Schritte. Auf dem Weg passierten sie unter anderem das Hôtel de Ville und die Colonne de Juillet, bevor das Ziel erreicht
wurde: das Viertel „Les Halles“. Dort gab es zunächst zwei Stunden Freizeit, anschließend teilte sich die Gruppe auf und erhielt eine Führung durch das Quartier. Zurück in Sucy-en-Brie wurden die Schülerinnen und Schüler im Rathaus von offiziellen Vertreterinnen und Vertretern der Partnerstadt sowie des Austauschkomitees begrüßt. Zwei Teilnehmende hielten sogar eine kurze Rede auf Französisch.
Der Mittwoch stand im Zeichen der Partnerstadt. Bei einer Rallye in Sucy-en-Brie lernten die Jugendlichen den Ort besser kennen, während die französischen Austauschpartner Unterricht hatten. Als Belohnung wartete am Markt erneut ein Buffet, diesmal mit Früchten, Käse und Schinken, vorbereitet von der Partnerstadt. Am Nachmittag nutzten viele die Gelegenheit zu einem Besuch im Einkaufszentrum „Créteil Soleil“ in der Nachbarstadt Créteil.
Am Donnerstag ging es erneut nach Paris. Die Tour führte zu den Tuilerien am Louvre, wo nach einem Picknick der Besuch des Musée d’Orsay auf dem Programm stand. Das bekannte Kunstmuseum beeindruckte besonders mit seiner Sammlung des Impressionismus, darunter Werke von Vincent van Gogh, Claude Monet und Auguste Renoir. Leider stand nur etwa eine Stunde zur Verfügung, sodass nicht alle Bereiche erkundet werden konnten. Nach der Mittagspause folgte eine Bootsfahrt auf der Seine mit Blicken auf die Kathedrale Notre-Dame de Paris und den Eiffelturm.
Der Freitag war der letzte gemeinsame Programmtag – und zugleich der Schulbesuch für die deutschen Schülerinnen und Schüler. Je nach Stundenplan kamen sie bis spätestens neun Uhr an die Schule, begleiteten zunächst eine Stunde lang ihre Austauschpartner und wurden danach auf weitere Klassen verteilt. Am Nachmittag traf sich die Gruppe wieder: In Kleingruppen entstanden kurze Präsentationen zum Thema „Stadt im Wandel – zwischen Tradition und Moderne“. Die Ergebnisse der deutschen Schülerinnen und Schüler wurden auf Französisch präsentiert, die der französischen Gruppe auf Deutsch.
Das Wochenende verbrachten alle in ihren Gastfamilien. Viele nutzten die Zeit für einen letzten Besuch in Paris, um Sehenswürdigkeiten wie den Louvre, Notre-Dame und nicht zuletzt den Eiffelturm zu sehen.


