Am Holzsteg über die Körsch hinter dem Freibadgelände ist derzeit die Traubenkirschen-Gespinstmotte aktiv. Eine Traubenkirsche neben der Holzbrücke wurde dabei bereits vollständig von den typischen silbrig-weißen Gespinsten überzogen. Auch am Brückengeländer waren zahlreiche Raupen unterwegs. Eine Gesundheitsgefahr geht davon nicht aus.
Der Bauhof hat das Geländer vorsorglich gereinigt und am vergangenen Donnerstag abgedampft.
Die auffälligen Gespinste und die kahlgefressenen Äste sorgen verständlicherweise immer wieder für Nachfragen. Allerdings kann Entwarnung gegeben werden: Im Gegensatz zum Eichenprozessionsspinner geht von der Gespinstmotte keine Gesundheitsgefahr für Menschen oder Tiere aus. Die Raupen besitzen keine giftigen Brennhaare und sind harmlos.
Die Traubenkirschen-Gespinstmotte kommt in unregelmäßigen Abständen verstärkt vor und befällt ausschließlich Traubenkirschen, die entlang der Körsch häufiger anzutreffen sind. Auch wenn die betroffenen Bäume vorübergehend kahl wirken, treiben sie im Laufe des Sommers in der Regel wieder aus und nehmen keinen dauerhaften Schaden. Eine Bekämpfung der Raupen ist daher nicht erforderlich.