Den Rückrundenauftakt beim TSV Schornbach hatten sich die SG-Freizeitfrauen, nach einer dreimonatigen Spielpause, anders vorgestellt. Zwar war man aufgrund des Hinspieles auf die Spielweise und Torgefährlichkeit zweier Spielerinnen eingestellt, aber dass man am Ende so unter die Räder kommt, konnte keiner erwarten.
Die SG tat sich, wie schon in den Spielen zuvor, auf ungewohntem und zudem kleinen Kunstrasen, schwer, ein vernünftiges Spiel aufzuziehen. Von Beginn an hatte Schornbach deshalb mehr Spielanteile, war aber vor dem Tor zunächst ungefährlich. So stimmte zwar das Defensivverhalten, in den Angriffsaktionen blieb man jedoch blass. Dennoch hatte Lea Rosenauer nach 15 Minuten den Führungstreffer auf dem Fuß, ihr Lupfer über die Torhüterin ging jedoch knapp am Tor vorbei. In der 28. Min. wurde die freistehende Schornbacher Spielerin, nach einem Ballverlust an der Mittellinie, zentral vor dem Tor angespielt, ihr Schuss aus ca. 20 m landete flach im unteren Toreck zur 1:0-Halbzeitführung.
Nach dem Wechsel entwickelte sich dann ein vogelwildes Spiel. Innerhalb von 5 Minuten fielen abwechselnd 4 Treffer. Dem 2:0 durch Schornbach antwortete Sabrina Köhler mit einem überlegten Flachschuss zum 2:1. Postwendend fing man sich nach einem Eckball das 3:1 ein. S. Köhler verkürzte mit einem Freistoßtreffer nahe der Mittellinie erneut auf 3:2 und hielt die Hoffnung auf ein erfolgreiches Abschneiden am Leben. Als Schornbach jedoch nach 50 Minuten das 4:2 erzielte und kurz darauf auf 5:2 erhöhte, machte sich Resignation breit und Schornbach konnte teils ohne Gegenwehr den Vorsprung bis kurz vor Schluss auf 8:2 ausbauen. Zwischendurch verhinderte jeweils die Latte einen möglichen Anschlusstreffer nach Schüßen von S. Köhler und Marlene Zauritz. In der letzten Minute gelang L. Rosenauer dann doch noch ein Treffer zum deprimierenden 8:3-Endstand.
Jetzt gilt es, das Ergebnis zu verdrängen, die richtigen Lehren daraus zu ziehen und positiv nach vorn zu schauen. Allerdings hat man wiederum eine lange Spielpause und kann die Blamage nicht umgehend korrigieren. In 6 Wochen, am 17.04., erwartet man im Heimspiel in Jebenhausen dann das sieglose Schlusslicht TV Weiler/Rems.

