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Frühlingsbräuche - Traditionen und ihre Bedeutung

Liebe Senioren, wie facettenreich der Frühling für unsere Gesellschaft sein kann, konnten wir auch in diesem Jahr beim Feiern des Osterfestes wieder...

Liebe Senioren,

wie facettenreich der Frühling für unsere Gesellschaft sein kann, konnten wir auch in diesem Jahr beim Feiern des Osterfestes wieder erleben.

Das Osterfest ist das höchste Fest der Christen und hat eine lange christliche Tradition sowie eine Menge Osterbräuche hervorgebracht.

In diesen wichtigen Tagen feierten wir Christen wieder die Auferstehung Jesu und „den Sieg des Lebens über den Tod“.

Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir diese schönen Festtage mit all ihren typischen Ritualen und vorgegebenen Regeln wieder zu einem besonderen Erlebnis gestalten.

Beginnend mit dem Entzünden der Osterkerze in der Osternacht, die nun in allen Gottesdiensten bis zum Ende der Osterzeit an Himmelfahrt leuchtet, steht das Licht als Zeichen des Lebens.

Viele traditionelle und vorgegebene Regeln und Rituale, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, gehören zu den Vorbereitungen zum Osterfest.

Gärten und Häuser werden mit bunten Dingen - Palmkätzchen - Blumen und grünen Zweigen - Eiern und Osterhasen geschmückt, die u.a. als Fruchtbarkeitssymbole gelten.

Gebäck - in Form eines kleinen Osterlamms gehören ebenso dazu. Das Lamm steht für die Wehrlosigkeit und für die Unschuld Jesu.

Alle diese Traditionen, die ihren Ursprung in vergangenen Zeiten haben, wurden und werden zu jedem Osterfest bis heute angewandt und praktiziert.

Warum der Osterhase die Ostereier bringt, weiß man nicht so genau.

Eine Geschichte dazu sagt: Früher verzichteten viele Christen in der Fastenzeit auf Eier. Weil aber die Hühner täglich Eier legten, wurden diese gefärbt und zur Haltbarkeit in Blüten und Blättern gekocht. Damit sie von den frischen zu unterscheiden waren wurden, sie gefärbt, z.B. mit Zwiebelschalen für gelbe Eier - mit Spinat für grüne - mit rote Bete für rote Eier. Es war üblich sich gegenseitig Eier zum Frühlingsfest „Ostora“ zu schenken und es wurde zur Tradition, diese bunten Eier auf den Feldern zu verstecken.

So suchen auch heute noch alle Kinder am Ostersonntag nach Eiern und kleinen Geschenken, die der Osterhase versteckt hat.

Der Osterhase kam im 19. Jahrhundert dazu, denn er steht im christlichen Glauben für Fruchtbarkeit. Da die Hasen immer still im Gras verharren, bis sie plötzlich loshoppeln, glaubte man, dass sie Eier in ihren Nestern im Gras verstecken. Dies Verhalten führte zu der Vorstellung, dass der Hase bunte Eier bringt und versteckt.

Denn es gibt nun im Frühling recht viele Hasen - vor allem Jungtiere - die nicht nur auf den Feldern, auch in den Gärten nach Futter suchten. Deshalb glaubte man, dass der Hase die Eier bringt und versteckt. Diese Geschichte wurde bereits im 17. Jahrhundert populär, um für die Kinder eine märchenhafte Erklärung zu haben.

Bis heute werden diese typischen Osterbräuche praktiziert, die das Osterfest neben den christlichen Feierlichkeiten jedes Jahr zu einem besonderen Fest werden lassen.

Schön, wenn auch Sie, liebe Senioren, diese „bunten Ostertage“ bei dem herrlichen Frühlingswetter genießen konnten.

Am Mittwoch, dem 15. April sind wir wieder gerne in gewohnter Weise für Sie da - und wir freuen uns „auf`s Wiedersehen“!

Ihr

Seniorentreff-Team

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Ausgabe 15/2026
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