
Am Ende des Tages nahmen die Gäste aus Maichingen drei Punkte mit, wobei die Partie durchaus anderes widerspiegelte. Das Spiel begann zunächst nach Plan und Timo Kschsichek marschierte in seiner Manier stolz durch die Reihen der Maichinger und krönte seinen Sololauf mit dem 1:0 in der 3. Minute. Weitere drei Minuten später folgte schon der Gegentreffer mit einem Schuss ins linke Eck seitens der Maichinger, die zum 1:1 egalisierten. Generell herrschte auch nach dem wilden Beginn ein rasches Tempo und Maichingen bot den Spielzügen der Deufringer häufig die Stirn. Nach den schnellen Toren zu Beginn wurden die Torchancen allerdings seltener, dennoch zeigte sich in der 1. Halbzeit ein hart umkämpftes Spiel, in dem das ein oder andere Mal der Pfiff des Unparteiischen ausblieb, obwohl es vermeintliche Fouls gegen die Deufringer gab.
Die zweite Halbzeit begann mit einem gefährlichen Kopfball von Samet Öztürk, der in der 52. Minute nur knapp neben das Tor köpfte. Nun entwickelte sich die Drangphase der Deufringer, die sich nach und nach mehr in Richtung des Maichinger Kastens vorarbeiteten und in dieser Phase Chancen im Minutentakt hatten. Erneut vergab Samet, Henri Miethke schoss an den Pfosten und auch danach waren die Blau-Weißen Kicker aus Deufringen erneut im Alu-Pech. Nun bewahrheitete sich die alte Fußballweisheit: "Wenn du vorne die Dinger nicht machst, kriegst du sie hinten" und so konnte Maichingen in der 72. Minute nach einem Fehler im Spielaufbau seitens der Deufringer schnell kontern und auf 1:2 erhöhen. Der FSV zeigte sich keinesfalls geknickt vom Rückstand und probierte es weiter, war auch am Drücker zum Ausgleich, doch Maichingen lauerte gefährlich auf Konter. In der 87. Minute probierte es der eingewechselte Ephraim Mambulu mit einem Schuss, den der Keeper von Maichingen aber sicher parieren konnte. So blieb es bei der knappen Niederlage für den FSV und am Ende des Tages nahm die abgezocktere Mannschaft aus Maichingen drei wertvolle Punkte mit. Kommende Woche wartet mit dem Türk SV Herrenberg der Tabellenführer, dem der FSV aber durchaus Paroli bieten kann.
Für den FSV spielten: Artem Tytarenko, Robin Gammerdinger (Happy Birthday), Timo Kschischek, David Kimmerle, Samet Öztürk, Mick Mertens, Oliver Ries, Timo Senne, Noah Wörner, Henri Miethke, Julian Bork, Omar Manneh, Ephraim Mambulu, Heiko Schmidt.

