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Führungsstab trainiert mit neuer Software

Landkreis. Der Führungsstab des Landkreises Schwäbisch Hall wird bei größeren Schadenslagen alarmiert, wenn viele Einsatzkräfte und Hilfseinrichtungen...
Einsatzleiter Marc Möbus, Stadtbrandmeister der Feuerwehr Schrozberg, gibt den Kollegen im Stab einen Überblick über den aktuellen Stand der Einsatz-Maßnahmen.
Einsatzleiter Marc Möbus, Stadtbrandmeister der Feuerwehr Schrozberg, gibt den Kollegen im Stab einen Überblick über den aktuellen Stand der Einsatz-Maßnahmen.Foto: Führungsstab Lkr. Schwäbisch Hall/Privat

Landkreis. Der Führungsstab des Landkreises Schwäbisch Hall wird bei größeren Schadenslagen alarmiert, wenn viele Einsatzkräfte und Hilfseinrichtungen koordiniert werden müssen oder eine größere Region – beispielsweise bei Hochwasser oder Sturm – betroffen ist. Für ein Wochenende fuhren die Mitglieder zum gemeinsamen Üben in die Räume der Kirchfeld-Kaserne der Bundeswehr in Karlsruhe. Dessen Leiter, Hauptmann Jakoby, begrüßte die Gruppe zuvor und gab einen kurzen Überblick über die aktuelle Einschätzung der militärischen Lage in Deutschland und darüber hinaus.

„Der Landkreis Schwäbisch Hall ist von einem heftigen Wintereinbruch mit weiter anhaltendem Schneefall und starkem Ostwind heimgesucht worden.“ Mit dieser Ankündigung von Kreisbrandmeister Joachim Wagner startete die Übung des Führungsstabs. Im weiteren Verlauf der Übung ergab sich durch die einspielenden Führungsgruppen, dass nahezu alle wichtigen Verkehrswege inklusive der BAB 6 wegen der Schneemassen nicht mehr befahrbar sind und mehrere Menschen in ihren Fahrzeugen eingeschlossen sind. Im gesamten Landkreis gibt es Probleme mit umgestürzten Bäumen und teilweise auch mit Stromausfällen.

Die Aufgabe der ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Führungsstabs, die aus Feuerwehren, Hilfsorganisationen, vom Technischen Hilfswerk, der Polizei und der Bundeswehr kommen, besteht darin, auf diese Geschehnisse zu reagieren, geeignete Maßnahmen zielgerichtet einzuleiten und zu koordinieren. Der Schwerpunkt der Veranstaltung in Karlsruhe lag darin, den Umgang mit einem neuen EDV-gestützten Kommunikationssystem zu festigen, Probleme zu erkennen und Abläufe zu optimieren.

Ergänzend zu der Übung, die einen ganzen Samstag beanspruchte, besichtigten die 40 Teilnehmenden die 2021 in Betrieb genommene Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr Karlsruhe. Beeindruckend waren dort vor allem der Sportplatz und die Grünfläche auf den Gebäudedächern, die geräumige Fahrzeughalle und das unterirdische Regalsystem mit Aufzug für Abrollbehälter. Außerdem gab Andreas Geyer, der Kreisbrandmeister des Main-Tauber-Kreises, als Gastdozent an einem Abend praxisorientierte Informationen zum digitalen Einsatzstellenfunk, der derzeit bei den Feuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall eingeführt wird und damit den analogen Funk ablöst.

Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Führungsstabs vor dem Einsatzleitwagen, der als Funkplatz dient und in dem die benötigte Technik transportiert wird.
Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Führungsstabs vor dem Einsatzleitwagen, der als Funkplatz dient und in dem die benötigte Technik transportiert wird.Foto: Führungsstab Lkr. Schwäbisch Hall/Privat
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Ausgabe 48/2024

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