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Fünfter Band „Bausteine zur Geschichte der Stadt Bruchsal und ihres Umlandes“ vorgestellt

Sein Ehrengrab befindet sich neben der Peterskirche - mit einer Büste auf einem Sockel. Wer aber war Johann Baptist Bekk? Ein Beitrag im fünften Band...
Foto: Martina Schäufele

Sein Ehrengrab befindet sich neben der Peterskirche - mit einer Büste auf einem Sockel. Wer aber war Johann Baptist Bekk?

Ein Beitrag im fünften Band „Bausteine zur Geschichte der Stadt Bruchsal und ihres Umlandes“ gibt Auskunft. Die Kommission für Stadtgeschichte und die Stadt Bruchsal präsentierten den neuen Band jetzt im Sitzungssaal des Rathauses.

In seinem Grußwort unterstrich Oberbürgermeister-Stellvertreter Werner Schnatterbeck die Bedeutung lokaler Geschichtsforschung für Identität und Gemeinschaft. Mit den „Bausteinen“ gebe es in Bruchsal „eine bunte Mischung interessanter Themen“. „Die meisten Autor/-innen sind Mitglieder der Kommission für Stadtgeschichte“, erläuterte Kommissionsvorsitzender Jürgen Treffeisen. Zusammen mit Konrad Dussel ist Treffeisen Herausgeber.

Schwerpunkt des neuen Sammelbandes sind Biografien zu führenden Köpfen der Badischen Revolution von 1848/49, die im Zusammenhang mit Bruchsal und der Region stehen.

Johann Bekk gehöre eindeutig in diese Reihe, sagte Christian Jansen, Co-Vorsitzender der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte. Bekk lebte von 1797 bis 1855. Seinen eher geringen Bekanntheitsgrad – im Vergleich zu den badischen Revolutionären Hecker, Struve und Brentano – bezeichnete der Trierer ehemalige Professor für Neuere Geschichte als „Versäumnis der Geschichtsschreibung“. „Nach den Recherchen über Bekk für meinen Buch-Beitrag bin ich von Bekk begeistert“, sagte Jansen. Der reformorientierte Innenminister Johann Bekk wurde von radikalen Kräften 1849 gestürzt und verbrachte seine letzten Lebensjahre in Bruchsal. Seine Forschungsergebnisse führte Jansen im Vortrag ausführlich aus. Bekks Jugend hingegen sei „quellenmäßig nicht fassbar“, so Jansen, „allenfalls im Rahmen einer Dissertation“ könne Bruchsaler Stadtgeschichte an diesem Punkt weiter erforscht werden.

(Martina Schäufele)

Foto: Martina Schäufele
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Ausgabe 13/2026
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