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Elternhalte verlegt

Malsch: eingeschränktes Parken vorm Rathaus und JPH-Schule

Malsch ändert die Verkehrsführung rund ums Rathaus für mehr Sicherheit. Die Schulstraße wird zu Stoßzeiten autofrei, die Elternhalte verlegt.
Rathaus.
Hier soll man bald nur noch eingeschränkt parken dürfen: Vor dem Rathaus Malsch entfällt der Elternhalt.Foto: Patrick Schunk

Malsch ändert die Verkehrsführung rund ums Rathaus und der Johann-Peter-Hebel-Schule. Der Elternhalt wurde verlegt, die Schulstraße wird zu Stoßzeiten autofrei.

Am Montag, 26. Januar, sind neue Regeln zur Verkehrsführung rund um Rathaus und Johann-Peter-Hebel-Schule in Kraft getreten. Das Ziel: mehr Sicherheit für Kinder und ein besserer Verkehrsfluss im Ortszentrum, wie die Gemeinde mitteilte.

Elternhaltestelle am Lindenplatz

Der bisherige Elternhalt vor dem Rathaus entfällt demnach. Stattdessen gibt es eine neue Elternhaltestelle am Lindenplatz mit Kurzhalteplätzen.
Die Schulstraße und die Einfahrt zum Rathausparkplatz von der Hauptstraße kommend werden werktags von 7 bis 9 Uhr sowie von 12 bis 14 Uhr zur verkehrsfreien Zone. Damit soll der Hol- und Bringverkehr im Schulumfeld entzerrt werden.

Die Einfahrt zum Rathausparkplatz ist in diesen Zeiten nur noch über die Römerstraße möglich. Künftig gilt vor dem Rathaus von 6 bis 18 Uhr eine Parkdauer von maximal einer Stunde. Das Parken bleibt kostenfrei, muss aber mit Parkscheibe nachgewiesen werden.

Hauptstraße wird Einbahnstraße

Ebenfalls ab Montag, 26. Januar, wurde die Hauptstraße von der Friedhofstraße kommend zur Einbahnstraße. Damit will die Gemeinde das Durchfahren des Schul- und Rathausbereichs in Stoßzeiten bremsen.
Landeserlass und Analyse 2025

Die Regeln folgen dem Erlass des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg zu Schulstraßen und Schulzonen. Er soll Gefahren durch motorisierte Fahrzeuge im Schulumfeld reduzieren.

Bereits im August 2025 ließ Malsch den Verkehr durch das Planungsbüro Modus Consult beobachten. Laut Gemeinde wurden mehrere gefährliche Situationen im Bereich der Schule und des Rathauses festgestellt.

Reaktionen: Parkdruck und Sicherheit

In den sozialen Medien reichen die Reaktionen von Zustimmung bis Skepsis. Mehrere Nutzende begrüßen die höhere Sicherheit an der Johann-Peter-Hebel-Schule und fordern konsequentes Vorgehen gegen Eck- und Kreuzungsparken.

Andere befürchten mehr Parkdruck im Umfeld. Auch an der Alternative am Lindenplatz für Eltern von Schülerinnen und Schülern der Johann-Peter-Hebel-Schule zweifeln einige Nutzerinnen und Nutzer. Das Argument: Hier könne ein neues Chaos produziert werden.

Gemeinde bittet um Verständnis

Die Gemeinde Malsch bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die notwendigen Anpassungen. „Ziel aller Maßnahmen ist es, mehr Sicherheit für Kinder, weniger Verkehrschaos und eine bessere Aufenthaltsqualität im Ortskern zu schaffen“, heißt es in einer Mitteilung.

Parkende Autos.
Zugeparkte Straßen auch in Malsch? Viele Bürgerinnen und Bürger bemängeln die engen Straßen in Malsch. (Symbolbild).Foto: bruev/Getty Images/iStockphoto
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