Der nächste Gartendienst findet am Freitag, 22. Mai 2026, ab 16 Uhr im Lehrgarten des Obst- & Gartenbauvereins statt.
Sobald der Flieder verblüht ist, sollten sie die Blütenstände vorsichtig ausbrechen, damit sich neue Triebe entwickeln und wieder zahlreiche Blütenknospen fürs nächste Jahr bilden. Doch Achtung, die Triebspitzenknospen der Neutriebe sollten Sie schonen; hier bilden sich nächstes Jahr die neuen Blüten.
Verwenden Sie den nun regelmäßig anfallenden Grasschnitt, um die Gemüsebeete zu mulchen. Lassen Sie den Grasschnitt gut antrocknen. Niemals frisch verwenden und immer nur eine dünne Schicht aufbringen! Dadurch bleibt der Boden locker und feucht.
Etwa im Mai/Juni erfolgt der Schlupf der Kirschfruchtfliegen, die ihre Eier nach der Paarung in die dann gelb oder gelbrot gefärbten Früchte legen. Reduzieren können Sie die Schädlinge durch spezielle Kirschfruchtfliegen-Fallen. Frühreifende Sorten sind weniger gefährdet.
Der Holunder blüht jetzt! Genießen Sie Holunderblüten als „Küchle“ gebacken oder als entzündungshemmenden und schleimlösenden Tee bei Infektionen der Atemwege. Dazu Blüten mit kochendem Wasser übergießen und gut 5 Minuten ziehen lassen. Bitte die Beeren nicht roh genießen, sie enthalten giftiges Sambunigrin. Durch Erhitzen zerfällt Sambunigrin und verliert seine giftige Wirkung.
Um Ihre Gemüsepflanzen auf natürliche Weise zu stärken, können Sie eine Jauche aus Brennnesseln und Beinwell (ca. 1 kg Blätter auf 10 Liter Wasser) ansetzen. In 48 Stunden sind die Pflanzenbrühen fertig und eine Woche lang verwendbar. Gießen Sie damit abwechselnd vor allem die Starkzehrer wie Zucchini, Tomaten und Gurken.


