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GARTENKALENDER

Ziergehölze Fliederblüten ausbrechen Sobald der Flieder verblüht ist, sollten Sie die Blütenstände vorsichtig ausbrechen, damit sich neue...

Ziergehölze

Fliederblüten ausbrechen

Sobald der Flieder verblüht ist, sollten Sie die Blütenstände vorsichtig ausbrechen, damit sich neue Triebe entwickeln und wieder zahlreiche Blütenknospen fürs nächste Jahr bilden. Doch Achtung, die Triebspitzenknospen der Neutriebe sollten Sie schonen; hier bilden sich nächstes Jahr die neuen Blüten.

Einjährige, Stauden und Ziergräser

Aussaat zweijähriger Zierpflanzen

Zweijährige Zierpflanzen können jetzt ins Freiland oder in Töpfe und Schalen gesät werden. Dazu gehören Fingerhut (Digitalis), Bart-Nelke (Dianthus barbatus), Stiefmütterchen (Viola), Marienglockenblume (Campanula medium) und Malve (Alcea).

Sommerblumen säen

Goldlack, Glockenblumen, Fingerhut und Malven müssen noch im Mai für die nächstjährige Blüte gesät werden. Streuen Sie die Samen weitläufig auf ein windgeschütztes, sonniges Aussaatbeet und halten Sie die Beetoberfläche während der Keimzeit gleichmäßig feucht.

Gemüse und Kräuter

Kohl

Die Larven der Kohlfliege schädigen die Wurzeln der Kohlgewächse durch drei Generationen pro Jahr. Die Schlupfzeiten liegen etwa im Mai, Juli und September. Legen Sie engmaschige Vliese und Netze zur Bekämpfung aus. Für Einzelpflanzen können Sie auch Kohlkragen verwenden.

Rhabarber

Es ist immer noch Rhabarberzeit. Er eignet sich ideal für Süßspeisen, zum Beispiel gekocht als Kompott oder gedeckt auf dem Kuchen. Bei Regenmangel bitte den Rhabarber im Garten regelmäßig gießen. Über seine großen Blätter wird viel Wasser verdunstet.

Tomaten richtig kultivieren

Damit sich Ihre Tomatenpflanzen von Anfang an gut entwickeln, sollten Sie sie gleichmäßig wässern und rechtzeitig anbinden. Die in den Blattachseln entstehenden Seitentriebe müssen regelmäßig ausgebrochen werden. Eine Überdachung aus UV-stabilisierter Folie ist der beste Schutz vor einem Befall mit Kraut- und Braunfäule, da die Pilzkrankheit sich nur auf feuchten Pflanzen ausbreiten kann.

Obst

Kirschfruchtfliege

Etwa im Mai/Juni erfolgt der Schlupf der Kirschfruchtfliegen, die ihre Eier nach der Paarung in die dann gelb oder gelbrot gefärbten Früchte legen. Reduzieren können Sie die Schädlinge durch spezielle Kirschfruchtfliegen-Fallen. Frühreifende Sorten sind weniger gefährdet.

Amerikanischer Mehltau an Stachelbeere

An den Beerensträuchern zeigt ein mehlig-weißer Belag auf jungen Blättern und Triebspitzen im Frühjahr den Befall durch den Amerikanischen Mehltau an. Entfernen Sie alle befallenen Blattbüschel und Triebe. Sinnvoll ist die Verwendung von resistenten Sorten.

Erziehungsmaßnahmen an Strauchbeeren

Bei der Heckenerziehung von Stachelbeeren und Johannisbeeren sollte regelmäßiges Anbinden des Haupttriebs erfolgen. Unterbleibt dies, kippt die Triebspitze ab und wächst nicht mehr weiter. Denken Sie bei älteren Pflanzen rechtzeitig an das Nachziehen eines neuen, günstig stehenden Bodentriebes zur Verjüngung! Dadurch können die Pflanzen kontinuierlich verjüngt werden und es entsteht eine gleichmäßig dichte Hecke.

Verwendungszwecke für Holunder

Der Holunder blüht jetzt bzw. in Kürze! Genießen Sie Holunderblüten als „Küchle“ gebacken oder als entzündungshemmenden und schleimlösenden Tee bei Infektionen der Atemwege. Dazu Blüten mit kochendem Wasser übergießen und gut 5 Minuten ziehen lassen. Bitte die Beeren nicht roh genießen, da diese wegen des Inhaltsstoffes Sambunigrin (Glycosid) giftig sind. Durch Erhitzen zerfällt Sambunigrin und verliert dann seine giftige Wirkung.

Balkon und Terrasse

Sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen setzen

Spätestens jetzt werden die sommerblühenden Zwiebelpflanzen, wie Gladiolen, Dahlien, Freesien, Sommerhyazinthen (Galtonia), Sterngladiolen (Gladiolus) und Pfauenblumen (Tigridia) gepflanzt.

Pflanzenschutz

Apfelwickler bekämpfen

Ende Mai bis ca. Mitte Juni schlüpft die erste Generation des Apfelwicklers. Anfang Juni können Sie bei starkem Befall in den Vorjahren deshalb Kärtchen mit der Schlupfwespe Trichogramma aufhängen. Mit drei Ausbringungsterminen lässt sich in der Regel der Befall mit Fruchtmaden von Apfelwickler und Apfelschalenwickler eindämmen. Wer ohnehin genügend Äpfel erwartet, kann über ein paar wurmstichige leicht hinwegsehen. Fallobst aufsammeln und nicht auf den Kompost geben, sondern, wo es geht, verwerten oder im Biomüll entsorgen.

Stärkungsmittel für Gemüse

Um Ihre Gemüsepflanzen auf natürliche Weise zu stärken, können Sie einmal ausprobieren, Jauchen aus Brennnesseln und Beinwell (ca. 1 kg Blätter auf 10 l Wasser) anzusetzen. In 48 Stunden sind die Pflanzenbrühen fertig und eine Woche lang verwendbar. Gießen Sie damit abwechselnd, vor allem die Starkzehrer.

Verwerten und Konservieren

Holundersirup

Holundersirup gemischt mit Sprudel ist ein erfrischendes Getränk. Sie brauchen: 30 Holunderdolden, 3 kg Zucker, 3 l Wasser und 3 ungespritzte Zitronen. Außerdem 40 bis 60 g Zitronensäure. Das Wasser kochen Sie mit dem Zucker in einem großen Topf unter Rühren sprudelnd auf. Mindestens zehn Minuten abkühlen lassen. In der Zeit die Zitronen kleinschneiden. Die Zitronensäure vorsichtig nach und nach unterrühren. Vorsicht, der Sirup kann dabei aufschäumen. Dann die Holunderblüten mit dem Sirup übergießen. Wenn die Blüten braun werden, ist die Mischung noch zu heiß. Die Blüten in einem zugedeckten Gefäß an einem kühlen Ort zwei bis drei Tage ziehen lassen. Dann den Sirup durch ein sauberes Tauch abseihen und ihn in saubere Flaschen abfüllen. Für eine Lagerung nicht ganz zudrehen, da die Mischung gären kann. (Quelle: O.u.G./LOGL Gartenkalender).

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