Im sanften Licht der Morgensonne und bei schönstem Frühlingswetter haben sich Kinder, Eltern und Erzieherinnen des Waldorfkindergartens im Bachtal zum Gartentag versammelt.
Mit Hingabe und Freude widmeten sich die Kinder dem Pflanzen von Kräutern wie Rosmarin, Thymian und duftender Minze. Auch Erdbeeren, Stachelbeersträucher und verschiedenste bunte Blumen fanden ihren Platz in der warmen Erde. Behutsam wurden die Pflänzchen eingesetzt und die Kinder konnten die Vielfalt der Düfte erleben.
An anderen Stellen des Gartens wurde eifrig Unkraut gejätet. Mit kleinen Werkzeugen und großer Motivation befreiten wir gemeinsam die Beete von wild wuchernden Pflanzen. Das Entfernen des Alten schuf Raum für Neues – ein Rhythmus, der sich im Jahresverlauf immer wieder zeigt.
Da auch Pausen zum Rhythmus gehören, versammelten wir uns alle zu einem stärkenden Beisammensein bei Hefezopf und Kaffee.
Gestärkt wandten wir uns danach einem weiteren gemeinsamen Werk zu: dem Auffüllen der Schaukelfläche mit frischen Hackschnitzeln. Mit kleinen Schaufeln hoben die Kinder das duftende Holz in die Schubkarren, die von den Erwachsenen an ihren Bestimmungsort gebracht wurden.
Am Ende des Tages lag eine besondere Zufriedenheit über dem Garten. Die Beete waren bereitet und die Spielflächen mit Hackschnitzeln erneuert. Schon bald, so hoffen wir, werden die Kinder die ersten Erdbeeren und Stachelbeeren ernten dürfen. Aus den frischen Kräutern entsteht dann ein Kräuterquark, der mittwochs seinen festen Platz beim Frühstück findet – zusammen mit den warmen, frisch gebackenen Hirseküchlein.


