Im Juni zeigt sich die Natur in ihrer schönsten Pracht. Die meisten Gehölze schließen in diesem Monat ihr Wachstum kurzzeitig ab, um dann aus den Seitenknospen wieder neu auszutreiben. Dies ist ein guter Zeitpunkt für den Formschnitt von Hecken. Öfter blühende Rosen benötigen einen Rückschnitt und frischen Dünger.
Verblühtes von Rhododendren und Pfingstrosen entfernen. Der Rasen wächst kräftig und muss regelmäßig gemäht werden. Besondere Aufmerksamkeit benötigt Rhododendron: Verblühtes sollte entfernt und die Pflanze auf Schädlinge untersucht werden. Welke Blüten von Stauden-Pfingstrosen ebenfalls abschneiden. Außerdem ist es Zeit für den Kirschbaumschnitt und das Ausgeizen von Tomaten - zur Kräftigung der Pflanzen werden überflüssige Triebe herausgebrochen.
Pflanzenkrankheiten bekämpfen. Doch nicht nur die Pflanzen wachsen kräftig, auch viele Schädlinge wie Blattläuse und Pilzkrankheiten wie Mehltau breiten sich aus. Oft helfen natürliche Mittel zur Stärkung oder zur Bekämpfung. Auch Nützlinge bekämpfen Schädlinge.
Wie oft und wann sollten Tomaten ausgegeizt werden? Geiztriebe wachsen in den Blattachseln von Tomaten. Sobald Tomaten kräftig zu wachsen beginnen, sollten sie regelmäßig ausgegeizt werden. Das gilt etwa für den Zeitraum von Juni bis September. Am besten ist es, die Pflanze mindestens einmal die Woche gründlich zu untersuchen und überflüssige Triebe zu entfernen. Die entfernten Geiztriebe eignen sich übrigens hervorragend als Stecklinge, um neue Tomatenpflanzen zu ziehen.Weitere Vorteile des Ausgeizens: Durch die geringere Menge an Blattmasse trocknet die Pflanze schneller ab und es kann sich weniger Wasser an den Blättern sammeln. Eine zu hohe Feuchtigkeit begünstigt Pilzbefall, etwa durch die gefürchtete Tomatenkrankheit Kraut- und Braunfäule. Zudem gelangt so mehr Sonnenlicht an die Früchte und sie können voll ausreifen. (www.ndr.de/ratgeber/garten)


