Ein vermeintlicher Gasaustritt hat am Dienstag, den 9. Juni für einen Großeinsatz der Rettungskräfte in Enzklösterle gesorgt. Um 20:07 Uhr schrillten im gesamten Ortsgebiet die Melder der Floriansjünger. Das Alarmstichwort ließ Schlimmes befürchten: Aus dem Flüssiggastank eines Einfamilienhauses sollte unkontrolliert Gas austreten. Die Brisanz der Lage forderte den sofortigen Gesamtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Enzklösterle.
Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der betroffenen Adresse bestätigte sich die Meldung auf dramatische Weise. Ein intensiver Gasgeruch lag in der Luft und war für die Helfer sofort wahrnehmbar. Umgehend wurde ein großflächiger Sicherheitsbereich eingerichtet. Zur Unterstützung der örtlichen Wehr eilten zudem die Feuerwehren aus Sprollenhaus und Bad Wildbad herbei. Gemeinsam machten sich die Trupps an die Erkundung und konnten das Leck direkt am Gastank lokalisieren. Während Experten der Stadtwerke Bad Wildbad anrückten, um den Tank fachmännisch wieder abzudichten, stellten die Wehrleute ununterbrochen den Brandschutz vor Ort sicher. Zudem wurde die direkte Umgebung des Tanks massiv belüftet, um das explosive Gas-Luft-Gemisch zu verdünnen und die Arbeiten abzusichern.
Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens aller Beteiligten konnte die Gefahr gebannt werden, bevor es zu einem Schaden kam. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Abdichtarbeiten zog die Feuerwehr Enzklösterle ein positives Fazit und lobte die Hand-in-Hand-Zusammenarbeit zwischen den Wehren, den Stadtwerken und der Polizei als Paradebeispiel für ein starkes Team im Ernstfall. (mm)
