
Das Klubhaus des FV 1912 Wiesental am Seppl-Herberger-Ring 2 hat einen neuen Pächter. Seit Mittwoch, 3. März, ist geöffnet. Es handelt sich um die Gaststätte des größten Vereins in Wiesental mit über 1.700 Mitglieder. Zwei Jahre lang gab es keinen Wirtschaftsbetrieb mehr, nachdem Gunther Maier als Klubhauswirt aufgehört hatte. Jetzt übernimmt der 31-jährige Henry Kattner die Verantwortung hinter der Theke und in der Küche.
Bekannt ist der Name von den ehemaligen Wirtsleuten des „Schwanen“, Sascha und Margit Kattner. Ihr Sohn Henry half gelegentlich dort mit. Somit kann er darauf verweisen, dass er aus der Gastronomie kommt, den Beruf gelernt und ausgeübt hat. Er sieht sich als Waghäuseler mit familiären Verbindungen zu Kirrlach und Wiesental. Zuletzt war er stellvertretender Betriebsleiter im Rasthof Bruchsal. Also: Erfahrung als wichtige Voraussetzung liegt vor.
„Wir bieten die Vielfalt an Speisen, die immer viele Besucher angezogen hat“, heißt es. „Wir wollen die Tradition des Schwanen fortsetzen als gutes Speiselokal, in dem sich alle wohlfühlen: Freunde des Fußballs ebenso wie Gäste, die eine gute typisch deutsche Küche bevorzugen.“ Auf der Homepage des Vereins wird vorab verkündet: Die Küche garantiert den Gästen bodenständige, deutsche Kost und im Ausschank kühle offene Biere.
Geplant sind Öffnungstage von Mittwoch bis Sonntag. Werktags ist von 17 bis 22 Uhr offen, am Sonntag bereits um 11.30 Uhr. Die Räumlichkeiten bieten sich auch für Hochzeiten, Geburtstage, Betriebsfeiern und weitere größere Runden an. Gut 80 Plätze stehen zur Verfügung.
Dem hochmotivierten Henry Kattner steht ein erfahrener Koch zur Seite. Zu zweit starten sie und hoffen als im Ort und in der Region bekannte Köche auf viel Zuspruch. Von den FV-Vizepräsidenten Matthias Lorenz (Finanzen) und Sebastian Lehn (Verwaltung) wird das personelle und gastronomische Angebot sehr begrüßt. „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, einen geeigneten Pächter zu finden.“
W. Schmidhuber


