
Am Dienstag, 18. November, gedachten Pfarrer Holger Cerff und die stellvertretende Ortsvorsteherin Viviane Kopf gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern der Opfer von Krieg, Gewalt und Terror – damals wie heute. In einer eindrucksvollen Ansprache erinnerten sie an die Toten der Weltkriege, an die Verfolgten und Ermordeten, an die Mutigen, die Widerstand geleistet haben, sowie an jene, die aktuell in Kriegsgebieten wie Israel oder der Ukraine leiden.
Im Mittelpunkt standen Trauer, Erinnern und die Mahnung zum Frieden. Viviane Kopf betonte, dass Schweigen auch Schuld bedeuten könne und rief dazu auf, entschieden gegen Hass, Antisemitismus und Extremismus einzutreten. Die Fürbitten galten den Opfern heutiger Konflikte, den Trauernden sowie allen, die Verantwortung in Politik und Gesellschaft tragen.
Anschließend wurde am Ehrenmal im Hof der Pfarrkirche St. Marien ein Kranz niedergelegt. Das Denkmal erinnert an die gefallenen Soldaten aus Weilheim–allein 27 Männer verloren im Zweiten Weltkrieg ihr Leben. Ihre Namen seien Mahnung und Verpflichtung zugleich, betonte die stellvertretende Ortsvorsteherin. Sie machen sichtbar, dass jeder Gefallene ein Mensch war – ein Sohn, Vater, Bruder oder Nachbar.
Mit einem gemeinsamen Gebet endete die würdevolle Gedenkfeier, die eindringlich daran erinnerte, wie wichtig Versöhnung, Verantwortung und der Einsatz für Frieden sind.