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Gegen Straßenverschmutzung

Stadt sagt Zigarettenstummeln den Kampf an Es ist ein unschönes Bild, das sich im Stadtgebiet immer öfter bietet: Nicht korrekt entsorgte Zigarettenstummel...
Überall in der Innenstadt – auch direkt vor dem Rathaus - bietet sich ein unschönes Bild. Kaum ein Quadratmeter Pflaster, der nicht mit Zigarettenstummeln verunreinigt ist.
Überall in der Innenstadt – auch direkt vor dem Rathaus - bietet sich ein unschönes Bild. Kaum ein Quadratmeter Pflaster, der nicht mit Zigarettenstummeln verunreinigt ist.Foto: Stadt Schwetzingen

Stadt sagt Zigarettenstummeln den Kampf an

Es ist ein unschönes Bild, das sich im Stadtgebiet immer öfter bietet: Nicht korrekt entsorgte Zigarettenstummel auf dem Pflaster und in den Steinfugen vor allem in der Nähe von Gastronomiebetrieben, Eisdielen und Dönerläden verschandeln das Schwetzinger Stadtbild. Dabei handelt es sich beim Wegwerfen der Zigaretten nicht um eine Bagatelle.

Viele wissen nicht, dass es sich bei den Filtern um hochgiftigen Plastikmüll handelt. Zigarettenstummel werden biologisch nicht abgebaut und geben im Laufe der Zeit einen Cocktail hochgiftiger und krebserregender chemischer Substanzen an den Boden ab. Durch Regen werden die herumliegenden Zigarettenstummel ausgewaschen und die Stoffe gelangen ins Grundwasser. Eine Zigarette kann dabei bis zu 1.000 Liter Wasser verunreinigen. Dabei sind Zigarettenstummel auch noch extrem robust und benötigen zehn Jahre und länger, um in der Natur vollständig zu verrotten.

Vermehrte Kontrollen

„Wer eine Zigarette auf den Boden schnippt, statt diese in Aschenbechern oder in der Restmülltonne zu entsorgen, begeht eine Ordnungswidrigkeit“, erklärt Ordnungsamtsleiterin Yvonn Rogowski die Sachlage. Der Gemeindevollzugsdienst wird daher in den kommenden Wochen an Raucherinnen und Raucher eine Hinweiskarte verteilen, in der über die richtige Entsorgung und das fällige Bußgeld von 25 Euro informiert wird. „Wir bauen damit auf die Sensibilisierung und vor allem die Einsicht der Raucherinnen und Raucher, die Zigaretten eben nicht einfach auf den Boden zu werfen, sondern in den öffentlichen Restmülltonnen oder im – auch mitgebrachten – Aschenbecher zu entsorgen“, so Rogowski. „Wenn das alles nichts hilft, wird bei wiederholter Verwarnung dann auch ein Bußgeld verhängt.“ (red)

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