Am Samstag den 21.03.26 fand zum zweiten Mal in Bruchsal das „Breakt the Room - Hardcore Fest“ im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus statt. In Kooperation mit der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Bruchsal, des Juz Southside und engagierten jungen Menschen aus Bruchsal und Umgebung, wurde ein abwechslungsreicher Konzertabend mit regionalen und überregionalen Bands aus dem Hardcore-Genre auf die Beine gestellt.
Hardcore in Deutschland hat es sich zur Philosophie gemacht, so zugänglich wie möglich zu sein: Weltoffenheit und Gewaltfreiheit stehen dabei im Vordergrund. Toxische Männlichkeit, Gewalt, Sexismus und Rassismus haben im deutschen Hardcore keinen Platz: Das verkörpern die KünstlerInnen und SupporterInnen auf der Bühne, in der Crowd – wie auch in jeder Minute ihres privaten Lebens. Hardcore ist nicht nur eine Musikrichtung, sondern eine Lebenseinstellung.
Wie auch letztes Jahr war und ist das Break the Room eine Benefiz-Veranstaltung. Alle Spenden, die am Eingang gesammelt wurden, werden zu 100% dem „Lernort Kislau“ in Bad-Schönborn und Karlsruhe zukommen, die sich sowohl in der Jugendarbeit als auch in der Erwachsenenbildung mit politischer Bildung rund um die NS-Zeit und deren Folgen beschäftigen.
Da mit einem solchen Event trotzdem immer Unkosten (Technikpersonal, Spritkosten, Essen- und Getränkeangebot) verbunden sind, freuen wir uns sehr die Unkosten aus den Erlösen des Hoffnungslaufes 2025 tragen zu können. Nur durch solche Mittel kann ein erfolgreicher Abend wie dieser umgesetzt werden. Daher nochmal ein großes Dankeschön an alle, die sich hierfür engagieren!