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Gemarkungsputzaktion

Heimatverein Unterhof e. V. ...
Alle Teilnehmenden auf einem Bild
Die MüllsammlerFoto: HVU

Heimatverein Unterhof e. V. Gemarkungsputzaktion:

Samstag, den 28. März 2026 um 08:45 Uhr, Lagebesprechung pünktlich im alten Ortskern von Unterhof. Aus wetterfester Kleidung, wasserfesten Schuhen, Arbeitshandschuhen und Warnweste besteht die Grundausrüstung für Teilnehmer, die an der jährlichen Gemarkungsputzaktion unserer Gemeinde teilnehmen. Für die aktiven Unterhöfer des Heimatvereins schon eine Standardausrüstung, die wahrscheinlich im unteren, linken Fach des Schrankes in jeder Familie bereit liegt. Ein Griff und die Müllsammelaktion kann beginnen. An diesem, kühlen Samstagmorgen war eine warme Mütze eine notwendige Ergänzung. Und noch eine ganz besondere Ausnahme gab es in diesem Jahr! Eine Abordnung aus der Schweiz, genauer gesagt aus dem Kanton Solothurn weilte gerade im Unterhof und unterstützte die Gruppe des Heimatvereins beim Müllsammeln. Schnell war das Gruppenfoto mit allen Teilnehmern auf dem Hänger und darum gemacht. Wenn man ehrlich ist ging es dann doch nicht so schnell! Bis jeder die passende Position und das freundlichste Lächeln aufgesetzt hatte, vergingen dann doch noch einige Minuten. In zwei Gruppen geteilt konnte es losgehen. Was auch bemerkenswert war an diesem Morgen, Wolfgang Laier hatte sich die ganzen Mädels auf seinen Wagen geladen und wenn Jakob nicht mit dabei gewesen wäre, hätte man meinen können das sei Absicht gewesen. Peter Kölbl, der den zweiten Wagen fuhr, hatte vor allem die Erwachsenen in seiner Gruppe, erfahrene Straßenrandmüllsammler. Denn wie schon in alten Berichten bereits erwähnt ist das Müllsammeln an der K4178 nach Meckesheim nicht mal bei schönstem Wetter eine Freude. Wenig Rücksicht von Seiten der vorbeifahrenden Autofahrer und die hunderten Zigarettenkippen eine Riesensau……….. Was wurde denn wieder gesammelt?? Vom alten Autoreifen bis zur vollen Babywindel war alles denkbare und undenkbare mit dabei. Der Laune des gesamten Teams tat das keinen Abbruch. Von der Mädelsgruppe wurde Wald, Wiese und Acker blitze sauber von Unrat jeder Art befreit. Zeitdruck bestand keiner und so konnte Mann/Frau sich über den ganzen Dreck auch unterhalten warum, weshalb er so in der Landschaft herum liegen muss. Was sich wohl einer denkt, der seine alten Reifen so in Wald und Flur entsorgt und seine Zigarettenkippen samt Flachmann aus dem Auto wirft. Ein großes Maß an Achtung und an Dankbarkeit müssen wir all denen zollen, die an diesem frühen Samstagmorgen ihre Zeit damit verbringen unser Dorf, unsere Gemeinde, unsere Landschaft von Unrat zu befreien. Dies hat auch unser Bürgermeister Herr Glasbrenner zum Ausdruck gebracht, als er die Müllsammlergruppen aus der ganzen Gemeinde beim gemeinsamen Mittagessen begrüßte.

Für den Heimatverein.

G. Krewing-Rambausek

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exklusiv online
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