Nach der „immissionsschutzrechtlichen Teilgenehmigung für die Errichtung“ der Klärschlammverbrennungsanlage Walheim durch das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) am 25.06.2025 steht als nächster rechtlich relevanter Schritt die Entscheidung des VGH Mannheim in der bauplanungsrechtlichen Klage der Gemeinde Walheim gegen diese Genehmigung an. Ein Urteil ist allerdings nicht vor Frühjahr bis Sommer 2026 zu erwarten. So lange gehen die Bauarbeiten auf dem Betriebsgelände in Walheim ungebremst weiter. Die Baufortschritte sind unübersehbar. Vor allem für die Gemmrigheimer ist die größte Lärmbelästigungsphase zum Glück vorbei. Noch im Dezember soll der Wirbelschichtofen über den Wasserweg angeliefert und verbaut werden. Die EnBW plant, rechtzeitig umfassender darüber zu berichten.
Die Baufortschritte werden von der EnBW auf deren Homepage im Wochenrhythmus auf Bildern aus der Perspektive des Kohlekraftwerks unter www.enbw.com/unternehmen/themen/kohleausstieg/klaerschlammheizkraftwerk-walheim/ dokumentiert. Für Frühjahr 2026 plant die EnBW zudem eine öffentliche Baustellenbesichtigung.
Für Fragen, Ärgernisse und Beschwerden zur Bauphase bietet die EnBW die E-Mail-Adresse walheim@enbw.com an. Eine Reaktion soll zeitnah durch die Projektverantwortlichen erfolgen.
Die öffentliche und gut besuchte Infoveranstaltung der Gemeinde Walheim mit Regierungspräsidentin Bay, EnBW-Vorstand Heydecker, den Bürgermeistern und der Initiative Bürger im Neckartal fand auf Initiative von Bürgermeister Herre am 28.07.2025 in der Walheimer Gemeindehalle statt. Das Protokoll befindet sich derzeit noch in der Endabstimmung und wird am 17.11.2025 in einem extra Informationsblock auf der Homepage der Gemeinde eingestellt werden. An gleicher Stelle werden dann auch alle Antworten auf die Fragen, die an diesem Abend von Zuhörern eingereicht und aus Zeitgründen nicht mehr aufgegriffen werden konnten, nachzulesen sein.
Am 04.11. trafen sich die Bürgermeister, die EnBW, das RP und die BI zu einem Auswertungsgespräch der Infoveranstaltung vom Juli. Alle Beteiligten bewerteten die Infoveranstaltung als informativ, auf Augenhöhe und gut moderiert. Und sie verständigten sich darauf, den Dialog auf Arbeitsebene fortzuführen.


