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Gemeinderatsbericht 24.03.2026

Aus der Arbeit des Gemeinderats Die Sitzung des Gemeinderats fand am Dienstag, 24.03.2026, statt. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) informierte über Ihre...

Aus der Arbeit des Gemeinderats
Die Sitzung des Gemeinderats fand am Dienstag, 24.03.2026, statt.

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) informierte über Ihre Tätigkeiten

Der Gemeinderat nahm die Ausführungen der AWO-Schwäbisch Hall zum Integrationsmanagement sowie zur Schulsozialarbeit in der Gemeinde entgegen. Beide Arbeitsfelder leisten einen wichtigen Beitrag für eine lebenswerte, offene und stabile Gemeinde. Das Integrationsmanagement unterstützt Menschen mit Zuwanderungsgeschichte dabei, sich im Alltag zurecht zu finden, Kontakte zu Behörden und Institutionen aufzubauen und Schritt für Schritt im Gemeinwesen anzukommen. Die zuständige Fachbereichsleiterin Tanja Knupfer und die Integrationsmanagerin vor Ort Sandra Neu-Neitzel betonten dabei, dass nicht nur individuelle Unterstützung geleistet, sondern mit der Arbeit auch das Miteinander vor Ort gestärkt werde. Der Dank gilt dabei allen, die sich bei der Integration ehrenamtlich betätigen.

Ein zentraler Baustein für ein gutes Aufwachsen von Kindern in Michelbach an der Bilz ist die Schulsozialarbeit an der Grundschule. Sie bietet seit letztem Jahr Unterstützung bei schulischen, sozialen und persönlichen Fragestellungen, begleitet Kinder und Familien in schwierigen Situationen und trägt zu einem guten Schulklima bei. Die zuständige Fachbereichsleiterin Tina Schüle und die Schulsozialarbeiterin vor Ort Juliane Bartolcic zeigten auf, wie frühzeitige Beratung, Klassenprojekte, Konfliktbegleitung und Unterstützungsangebote für Kinder, Eltern und Lehrkräfte konkret helfen und das Schulleben positiv prägen. Beide Bereiche wurden von den Gemeinderäten entsprechend gewürdigt, da sie für den Zusammenhalt in der Gemeinde und für gute Entwicklungschancen junger Menschen von großer Bedeutung sind.

Kleinschwimmhalle in Michelbach an der Bilz

Die bestehende Nutzungsvereinbarung zwischen den Stadtwerken Schwäbisch Hall und der Gemeinde Michelbach an der Bilz wurden bereits bis zum Ende des Schuljahres 2025/2026 verlängert, sodass der Betrieb zunächst weiterhin gesichert ist. Von Vertretern des Fördervereins für den Erhalt der Kleinschwimmhalle in Michelbach an der Bilz wurde verdeutlicht, dass das Schwimmbad für die Gemeinde und die umliegende Region einen hohen Stellenwert besitzt. Sie wird nicht nur für schulische Zwecke genutzt, sondern auch von Vereinen, Kursangeboten und verschiedenen Nutzergruppen, die auf wohnortnahe Schwimmmöglichkeiten angewiesen sind. Bürgermeister André Dörr verwies dabei darauf, dass der Erhalt der Kleinschwimmhalle eine Sache auf Kreisebene bzw. der betroffenen Gemeinden sein muss. Lediglich rund 15 Prozent der Nutzer kommen aus Michelbach an der Bilz. Der Anteil der Nutzer aus Schwäbisch Hall beträgt rund 45 Prozent. Selbst aus den benachbarten Kreisen kommen Nutzer zu bestimmten Kursen oder Angeboten nach Michelbach an der Bilz. In weiteren Gesprächen in nächster Zeit soll ausgelotet werden, inwiefern eine kurzfristige Lösung mit den beteiligten Gemeinden bzw. kreisweit erreichbar ist.

Änderung bei der Jagdpacht

Im Jagdbogen 1 wird Christopher Bohn aus Gaildorf zum 01.04.2026 als Mitpächter aufgenommen.

Überörtliche Prüfung durch das Landratsamt Schwäbisch Hall

Bürgermeister Dörr hat zu den wesentlichen Ergebnissen der überörtlichen Prüfungen des Landratsamtes Schwäbisch Hall zu den Jahresabschlüssen sowie zu den Bauausgaben der Jahre 2020-2024 im Gremium vorgetragen. Der Gemeinde wurde insgesamt dabei eine ordnungsgemäße Haushalts-, Kassen- und Rechnungsführung attestiert. So wurden in dem Zeitraum 12.Mio. EUR in die kommunale Infrastruktur investiert.

Einführung eines digitalen Dokumentenmanagementsystems

Damit sollen künftig elektronische Dokumente rechtsicher, zentral und nachvollziehbar archiviert werden. Gleichzeitig werden interne Abläufe im Rathaus transparenter und Recherchen deutlich erleichtert. Auch ein ortsunabhängiger Zugriff wird möglich. Der Auftrag für die Lieferung, Installation und Schulung wurde an die Firma Regisafe GmbH zum Preis von 19.096,14 EUR vergeben.

Vergaben in Hinblick auf den Friedhofspavillon

Der Gemeinderat vergab die Landschaftsbauarbeiten an die Firma Markus Fruck aus Michelbach an der Bilz zum Angebotspreis von 58.756,85 EUR. Der Baubeginn ist für die Zeit nach Ostern 2026 vorgesehen.

Digitalisierung in der Grundschule

Nachdem im Vorjahr bereits fünf digitale Tafeln beschafft worden waren, wurden nun drei weitere Tafeln bei der Firma Heinekingmedia GmbH aus Hannover zum Preis von 19.389,38 EUR bestellt. Ziel ist eine einheitliche technische Ausstattung, die zeitgemäßen Unterricht unterstützt und die Schule Schritt für Schritt weiter modernisiert.

Information über eine Eilentscheidung

In der Kläranlage in Michelbach an der Bilz muss ein defekter Strömungsbeschleuniger im Belebungsbecken kurzfristig ersetzt werden, um den ordnungsgemäßen Betrieb der Anlage sicherzustellen. Aufgrund der Dringlichkeit war der Auftrag bereits Ende Februar 2026 erteilt worden.

Bausachen

Der Gemeinderat hat Beschlussfassungen zu mehreren Vorhaben im Gemeindegebiet getroffen. Dazu gehörten der Neubau einer Doppelgarage in Gschlachtenbretzingen mit beantragter Abweichung bei der Dachform, der Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage im Gebiet Taubental mit Befreiungsanträgen, eine Bauvoranfrage für einen Pferdebewegungsplatz in Rauhenbretzingen sowie der Neubau eines Einfamilienhauses im Siedlungsgebiet Ottennab auf Grundlage der neuen gesetzlichen Möglichkeiten zur Beschleunigung des Wohnungsbaus.

Fortschreibung des Flächennutzungsplans 7D

Der Gemeinderat hatte bereits vor etlichen Jahren den Bebauungsplan „Mühläcker“ in Gschlachtenbretzingen als Satzung beschlossen. Hintergrund war damals die Erweiterung eines ortsansässigen landwirtschaftlichen Lohnunternehmens, das seine Gebäude an einem Standort bündeln und damit zukunftsfähig weiterentwickeln will.

Aufgrund des Bebauungsplans ist nunmehr der Flächennutzungsplan anzupassen. Die bisherige Darstellung als landwirtschaftliche Fläche soll deshalb in eine Sonderbaufläche für ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen geändert werden.

Der Gemeinderat hat dem Aufstellungsbeschluss sowie der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange zugestimmt.

Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet am 21.04.2026 statt.

Erscheinung
Amtliche Nachrichten
NUSSBAUM+
Ausgabe 14/2026
von Bürgermeisteramt
03.04.2026
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