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Kirche & Religion

Gemeindeversammlung Mai 2026

Sehr geehrte Mitglieder unserer Kirchengemeinde Christi Verklärung aus Freudenstadt, Dornstetten und Loßburg mit allen dazugehörigen Gemeinden, ...


Sehr geehrte Mitglieder unserer Kirchengemeinde Christi Verklärung aus Freudenstadt, Dornstetten
und Loßburg mit allen dazugehörigen Gemeinden,


nach vielen Jahren wird in unserer Kirchengemeinde wieder eine Gemeindeversammlung stattfinden,
die vom Kirchengemeinderat mit dem Pastoralteam vorbereitet wird.
Am Mittwoch, 20. Mai 2026 sind Sie, alle Interessierten und auch ökumenisch verbundenen, herzlich
dazu eingeladen.
Bewusst beginnen wir mit der Feier des Gottesdienstes um 18:30 Uhr in der Taborkirche.
Um 19:30 Uhr geht es weiter mit der Versammlung und einem kleinen Imbiss und Getränken im Saal
unter der Kirche. Begegnungen sollen damit möglich sein.
Gemeindeversammlung, warum?
Der Bischof und die Diözesanleitung haben alle Kirchengemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart
aufgefordert, über das Projekt „Kirche der Zukunft“ zu informieren, damit das, was ansteht, nicht nur
in den Gremien besprochen und beschlossen wird, sondern alle mitgenommen werden, die sich dafür
interessieren.
Die Diözese mit ihren Kirchengemeinden soll im Anbetracht veränderter Situationen für die Zukunft
gestaltet bzw. neu angepasst werden.
Konkret heißt dies, dass die Zahlen, egal in welchen Bereichen bis 2030 um 30 % zurückgehen werden:
Gemeindemitglieder, Pastorales Personal, finanzielle Mittel. Dies werden Sie in der Versammlung
konkreter erfahren. Es wäre unklug, daraus keine Konsequenzen zu ziehen. Das heißt z.B., weniger
Menschen und weniger personelle und finanzielle Ressourcen benötigen und ermöglichen nicht mehr
die gleiche Anzahl von Räumen. Des Weiteren braucht die Verwaltung der jeweiligen
Kirchengemeinden viel zeitlicher Aufwand. Derzeit gibt es über 1020 Kirchengemeinden, die auch
sogenannte „Körperschaften öffentlichen Rechts“ sind, die alle eigens verwaltet und einen eigenen
Haushalt haben müssen. Um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen, ist das kein geringer Aufwand. Daher
sollen bis in 3 Jahren zwischen 50-80 „Neue Kirchen-gemeinden“ übrigbleiben, zu denen alle bisherigen
Kirchengemeinden eine Union bilden. Konkret könnte das heißen, dass es in unserem Dekanat
Freudenstadt, dann noch zwei Kirchengemeinde geben wird – mit zwei Haushalten.
Rückgang bedrückt, macht Angst, verunsichert. Daher ist es wichtig, dass wir, so wie es in unseren
Kräften steht, eben nicht einfach einen Rückgang darin sehen, sondern vielmehr uns den
Wirklichkeiten anpassen, das ermöglichen, was unsere eigentliche Aufgabe ist: Christen in unserer
Kirche zu sein, als Gemeinschaft von unserem Herrn Jesus Christus gerufene, feiernde, verkündende,
dienende Gemeinschaft. Orte, in denen weiter Gottesdienste gefeiert werden, Menschen für Christus
gewonnen werden können, durch das Evangelium den Bedrückten und Besorgten Mut zu gesprochen
wird in Wort und Tat. Mit anderen Worten: Die Kirche muss nicht neu erfunden werden, aber Zahlen
und Strukturen müssen angepasst werden, damit sie weiter oder wieder mehr Kirche sein kann.
Was das konkret für uns dann heißen kann, und was nicht, darüber wollen wir Sie informieren und
darüber wollen wir aufeinander hören. Ganz herzliche Einladung!


Ihr Pfarrer Anton Bock,
Dr. Matthias Geis, Vorsitzender
und der ganze Kirchengemeinderat

Erscheinung
exklusiv online
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