
Bei typischem „Aprilwetter“ fand eine gemeinsame Baumpflanzaktion von ForstBW, den NaturFreunden Lichtenwald und der Grundschule Lichtenwald statt. Ziel der Maßnahme war es, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und gleichzeitig das Bewusstsein für die Bedeutung gesunder Wälder bei den jüngsten Generationen zu schärfen.
Rund 100 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Lichtenwald machten sich mit großer Begeisterung an die Pflanzung junger Eichen. Unter der fachkundigen Anleitung des örtlich zuständigen Revierförsters Stefan Grätsch, seiner Forstwirte und engagierten Mitgliedern der Naturfreunde Lichtenwald, erhielten die Kinder spannende Einblicke in die Bedeutung nachhaltiger Waldbewirtschaftung und den Herausforderungen des Klimawandels.
Neben der praktischen Arbeit stand auch die Umweltbildung im Fokus. In kleinen Gruppen lernten die Kinder, welche Baumarten besonders widerstandsfähig sind und warum Mischwälder eine wichtige Rolle für stabile Ökosysteme spielen.
„Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Freude und Engagement die Kinder, aber auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei der Sache sind. Hier wächst nicht nur ein nachhaltiges Bewusstsein für unsere Natur“, betont Stefan Grätsch vom Forstbezirk Schurwald.
Die gepflanzten Eichen sollen langfristig zur Stabilisierung des Waldes auf dem dort extrem tonigen Standort beitragen und dem aktuellen Biodiversitätsverlust entgegenwirken.
Auch die NaturFreunde Lichtenwald zeigten sich sehr erfreut über die gelungene Zusammenarbeit: „Solche Aktionen zeigen, wie wichtig Gemeinschaft, gemeinsames Handeln und ehrenamtliches Engagement für den Umweltschutz, aber auch die Gesellschaft sind“, beschreibt Wolfgang Friede seine Eindrücke.
„Die Grundschule Lichtenwald wird die Entwicklung „ihres“ Waldes in den kommenden Jahren weiter begleiten und würde sich freuen, solche Aktionen fest in ihr Umweltbildungsprogramm zu integrieren“, bringt Rektorin Frau Schopfals federführende Lehrerin des Projekts ihre Ziele zum Ausdruck.
Die Veranstalter ziehen ein durchweg positives Fazit: Die Baumpflanzaktion war nicht nur ein voller Erfolg für die Natur, sondern auch ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was Kooperation und Engagement vor Ort Positives bewirken können.